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Der FC Bayern München knüpft die vertragliche Zukunft von Max Eberl offenbar an eine knallharte Bedingung. Wenn der mächtige Aufsichtsrat des deutschen Rekordmeisters im August über eine vorzeitige Verlängerung des bis 2027 laufenden Arbeitspapiers entscheidet, steht die Verkaufsbilanz des 52-Jährigen im absoluten Fokus. Zwar attestiert die Münchner Chefetage dem Manager grundsätzlich gute Arbeit, doch vor einer langfristigen Bindung an die Säbener Straße muss eine finanzielle Hürde genommen werden.

Verkaufspflicht als Bewährungsprobe für den Sportvorstand

Wie aus Medienberichten rund um den Journalisten Christian Falk hervorgeht, lautet der klare Arbeitsauftrag der Bayern-Bosse an den Sportvorstand: Einnahmen generieren. Der Kader der Münchner umfasst nach wie vor einige hochbezahlte Profis, die sportlich kaum eine Rolle spielen. Genau diese Akteure soll Eberl nun gewinnbringend bei anderen Vereinen unterbringen. Reine Leihgeschäfte sind demnach keine Option für den Rekordmeister, da in diesem Sommer zwingend frisches Geld in die Kassen fließen soll.

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Dieses Unterfangen gestaltet sich jedoch als äußerst kompliziert. Spieler wie Sacha Boey oder Bryan Zaragoza konnten sich in München bisher nicht durchsetzen, was ihren Marktwert drückt und potenzielle Käufer abschreckt. Auch Mittelfeldstratege Joao Palhinha ist aufgrund seiner preislichen Dimension für die meisten europäischen Klubs schlichtweg zu teuer. Gelingt es dem Manager nicht, die Streichliste signifikant zu verkleinern, gerät seine Weiterbeschäftigung ernsthaft in Gefahr.

Interne Kritik an Eberls Sparkurs und Transferbilanz

Dass die Personalie in der Führungsetage um Ehrenpräsident Uli Hoeneß überhaupt derart diskutiert wird, hat tiefere Gründe. Der ehemalige Gladbach-Macher gilt intern durchaus als umstritten. Auf der Habenseite verbucht der Funktionär zwar einige echte Volltreffer auf dem Transfermarkt, die den Kader qualitativ verstärkt haben. Dem gegenüber stehen jedoch interne Vorwürfe, er habe sich bei jüngsten Vertragsverlängerungen nicht immer konsequent an den vom Verein vorgegebenen Sparkurs gehalten.

Zudem sorgt der Umstand für Unmut, dass der FC Bayern in der jüngeren Vergangenheit immer wieder wertvolle Spieler ablösefrei ziehen lassen musste. Diese entgangenen Millionenbeträge lastet der Aufsichtsrat dem sportlich Verantwortlichen zumindest teilweise an. Die kommenden Wochen bis zur entscheidenden Sitzung im August werden somit zum echten Stresstest für den Kaderplaner. Er muss nun beweisen, dass er nicht nur teuer einkaufen, sondern auch geschickt verkaufen kann.

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