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Loïs Openda wechselt mit sofortiger Wirkung auf Leihbasis zu Olympique Lyon. Der belgische Nationalspieler verlässt Juventus nach nur einer enttäuschenden Saison und sucht in der französischen Ligue 1 nach einem sportlichen Neuanfang.

Millionen-Leihe ohne Kaufoption

Wie Olympique Lyon offiziell bestätigte, überweist der französische Traditionsklub eine Leihgebühr in Höhe von 3,5 Millionen Euro an die Alte Dame. Interessant dabei: Im Gegensatz zu Opendas Wechsel von RB Leipzig nach Turin, der nach einer anfänglichen Leihe in einer Kaufpflicht von 42,75 Millionen Euro mündete, gibt es diesmal keine solche Klausel. Der 26-jährige Angreifer, der in Turin noch einen langfristigen Vertrag bis 2030 besitzt, wird nach der laufenden Spielzeit voraussichtlich nach Italien zurückkehren.

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Von der Bundesliga-Spitze in die Serie-A-Krise

Für den einstigen Bundesliga-Shootingstar glich das Jahr in Italien einem sportlichen Absturz. Unter Juve-Trainer Luciano Spalletti fand der Belgier nie zu seiner Topform. In 34 Pflichtspielen stand der pfeilschnelle Stürmer lediglich neunmal in der Startelf und verbuchte magere zwei Treffer. Diese sportliche Talfahrt spiegelte sich auch in seinem Marktwert wider, der sich im vergangenen Jahr von 50 Millionen auf 25 Millionen Euro halbierte. Zum Vergleich: Für RB Leipzig glänzte er in 93 Einsätzen mit 41 Toren und 18 Vorlagen, was ihm einen Platz in den Top 10 der ewigen Torschützenliste der Roten Bullen einbrachte.

Große Fußstapfen in Lyon: Openda ersetzt Endrick

Bei seinem neuen Klub unter Trainer Paulo Fonseca wartet direkt eine anspruchsvolle Aufgabe auf den Offensivmann. Er soll die Lücke schließen, die der Brasilianer Endrick nach seiner Rückkehr zu Real Madrid (acht Tore und acht Vorlagen in 21 Spielen) hinterlassen hat. Die Ligue 1 ist für den Mittelstürmer jedoch kein Neuland. Bereits in der Saison 2022/23 bewies er beim RC Lens seine Qualitäten und war in 38 Partien an starken 25 Toren direkt beteiligt.

Der Neuzugang selbst brennt auf seine neue Aufgabe in Frankreich: „Ich habe viel Gutes über den Verein und die Stadt gehört. Ich bin fußballverrückt und möchte so schnell wie möglich wieder spielen, die Fans glücklich machen und vor allem gewinnen.“ Nach ausführlichen Gesprächen mit der sportlichen Leitung und dem Austausch mit seinen belgischen Teamkollegen im Kader scheint der Ex-Leipziger hoch motiviert, seine Karriere in Lyon wieder in die richtige Bahn zu lenken.

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