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Der VfL Bochum hat einen enorm wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gemacht. Im direkten Abstiegsduell besiegten die Westfalen die SpVgg Greuther Fürth im heimischen Ruhrstadion mit 2:1 (1:0). Überragender Akteur der Partie war Philipp Hofmann, der mit einem Doppelpack zum umjubelten Matchwinner avancierte und die Hoffnungen auf ein weiteres Jahr im Unterhaus nährt.

Blitzstart nach Maß: Hofmann bestraft Fürther Patzer eiskalt

Bochums Trainer Uwe Rösler beorderte seinen zuletzt angeschlagenen Top-Torjäger zurück in die Startelf, was sich als goldrichtige Entscheidung erwies. Bereits nach 48 Sekunden nutzte der wuchtige Angreifer einen fatalen Ausrutscher des Fürther Abwehrchefs Philipp Ziereis. Nach einer präzisen Hereingabe von Maximilian Wittek behielt der Rückkehrer frei vor Schlussmann Silas Prüfrock die Nerven und schob den Ball abgeklärt ins freie Eck zur frühen Führung ein.

Aluminium rettet Bochum – Hofmann schnürt den Doppelpack

Die Gäste aus Franken zeigten sich in einer ansonsten eher kontrolliert geführten ersten Halbzeit phasenweise gefährlich, hatten im Abschluss aber das Pech gepachtet. Noah Futkeu und Branimir Hrgota verpassten den Ausgleich knapp und trafen lediglich die Latte beziehungsweise den Pfosten. Nach dem Seitenwechsel schlug dann erneut die Stunde der Bochumer Lebensversicherung im Sturm. Nach einem Eckball von Wittek stieg Hofmann in der 56. Minute am ersten Pfosten am höchsten und nickte den Ball clever ins lange Eck zu seinem zwölften Saisontor ein. Die Formkurve des Stürmers ist beeindruckend: In seinen vergangenen vier Einsätzen war er an acht Treffern direkt beteiligt.

Kleeblätter zittern nach spätem Anschlusstreffer weiter

Greuther Fürth wachte im gegnerischen Strafraum schlichtweg zu spät auf. Der Anschlusstreffer durch Futkeu in der 87. Minute brachte zwar noch einmal Spannung in die Schlussphase, reichte am Ende jedoch nicht für einen dringend benötigten Punktgewinn. Durch diese bittere Auswärtsniederlage verharrt das Kleeblatt auf dem 17. Tabellenplatz und steckt tief im Abstiegssumpf fest. Dennoch haben die Fürther den Klassenerhalt im extrem engen Tabellenkeller weiterhin in der eigenen Hand. Der VfL Bochum hingegen verschafft sich wertvolle Luft und blickt dank seines überragenden Torjägers deutlich optimistischer auf den Endspurt der Saison.

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