Liverpool jagt Leipzigs Diomande: Rekord-Ablöse von 150 Millionen winkt
Leipzigs Yan Diomande weckt das Interesse der Topklubs. Ein Wechsel im Sommer 2026 könnte den Bundesliga-Rekord brechen.
RB Leipzig hat Union Berlin in der heimischen Arena mit einem souveränen 3:1-Sieg geschlagen und festigt damit seinen Platz in der Spitzengruppe. Für Marie-Louise Eta endete auch das zweite Spiel als Cheftrainerin der Eisernen ohne Punkte, wodurch die Hauptstädter tief im Abstiegskampf stecken bleiben.
Vor 47.800 Zuschauern dauerte es nicht lange, bis die Hausherren ihre spielerische Überlegenheit in Zählbares ummünzten. Ein Abstimmungsfehler der Berliner begünstigte die Führung: Leopold Querfeld klärte einen Ball direkt vor die Füße von Max Finkgräfe, der in der 22. Minute eiskalt vollstreckte. Nur wenige Augenblicke später sorgte Romulo mit einem cleveren Lupfer für das 2:0 (25.). Zu allem Überfluss verlor Union wenig später Stammtorhüter Frederik Rönnow verletzungsbedingt, der durch Ersatzkeeper Carl Klaus vertreten werden musste.
Obwohl die 34-jährige Übungsleiterin ihre Mannschaft nach dem Seitenwechsel offensiver einstellte, blieb die große Aufholjagd aus. Stattdessen nutzten die Gastgeber die entstandenen Räume gnadenlos aus. Nach einem brillanten Pass von Yan Diomande besorgte Ridle Baku die Vorentscheidung zum 3:0 (63.). Der Treffer von Danilho Doekhi in der 78. Minute war letztlich nur noch Ergebniskosmetik für die Gäste aus der Hauptstadt.
Während die Roten Bullen mit dem fünften Erfolg in Serie stramm auf Kurs Champions League marschieren, wird die Luft für Union Berlin tabellarisch immer dünner. Fünf sieglose Spiele in Folge verschärfen die sportliche Krise spürbar. „Man sieht, wo RB Leipzig steht. Sie sind nicht ohne Grund da oben“, bilanzierte eine sichtlich enttäuschte Eta nach der Partie am Sky-Mikrofon. Für Leipzig-Coach Ole Werner verläuft die aktuelle Saisonphase hingegen weiterhin komplett nach Maß.
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