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Überraschende Wende in der Fußball-Bundesliga: RB Leipzig steht Medienberichten zufolge unmittelbar vor einem Trainerwechsel. Obwohl Ole Werner die Sachsen auf den dritten Tabellenplatz und damit sicher in die Champions League geführt hat, droht ihm das Aus. Sein Nachfolger steht offenbar bereits in den Startlöchern: Der ehemalige Bayern-Profi Martin Demichelis soll die Position an der Seitenlinie übernehmen.

Ausstiegsklausel gezogen: Demichelis vor Rückkehr nach Deutschland

Laut übereinstimmenden Berichten spanischer Medien, darunter Radio Marca und La Ultima Hora, haben die Verantwortlichen der Roten Bullen im Hintergrund längst einen neuen Übungsleiter gefunden. Martin Demichelis liegt demnach ein unterschriftsreifes Angebot vor, das der Argentinier annehmen möchte. Der 43-Jährige war erst vor wenigen Wochen mit RCD Mallorca aus der spanischen LaLiga abgestiegen. Zwar hatte der Ex-Münchner seinen Vertrag auf den Balearen kürzlich erst verlängert, er besitzt jedoch eine Ausstiegsklausel, die nun einen zeitnahen Wechsel in die Bundesliga ermöglicht.

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Interne Zweifel trotz sportlichem Erfolg unter Werner

Die sich anbahnende Trennung von Ole Werner wirkt mit Blick auf die nackten Zahlen paradox. Der ehemalige Cheftrainer von Werder Bremen hatte in Leipzig einen schwierigen Umbruch erfolgreich moderiert und das Team mit 65 Punkten souverän in die europäische Königsklasse geführt. Dabei verpasste die Mannschaft den absoluten Vereinsrekord nur um hauchdünne zwei Zähler. Dennoch galt der Coach intern schon länger als umstritten.

Wie aus dem Umfeld des Red-Bull-Konzerns durchsickerte, fehlte der sportlichen Führungsebene um Global-Soccer-Boss Jürgen Klopp und Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff schlichtweg die nachhaltige Überzeugung. Der neuen Spielidee sei in den Augen der Bosse zu oft Glück und Zufall beigemischt gewesen. Das drohende Aus hatte sich in den vergangenen Tagen bereits leise angedeutet: Zwar stärkte Sportchef Marcel Schäfer seinem Trainer nach dem letzten Spieltag zunächst öffentlich den Rücken, ließ wenig später in einem Magazin-Interview jedoch ein klares Bekenntnis für die kommende Spielzeit vermissen.

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