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José Mourinho sorgt bereits vor seiner offiziellen Vorstellung als neuer Trainer von Real Madrid für mächtig Wirbel in Spanien. Der Portugiese möchte den Offensivstar Bernardo Silva zu den Königlichen lotsen. Damit grätscht der künftige Real-Coach direkt dem ewigen Rivalen FC Barcelona und dessen Trainer Hansi Flick dazwischen.

Star-Berater Mendes als entscheidender Faktor

Hinter den Kulissen setzt der polarisierende Übungsleiter offenbar alle Hebel in Bewegung, um seinen Landsmann in die spanische Hauptstadt zu holen. Wie die Sportzeitung AS berichtet, plädiert er bei Real-Präsident Florentino Pérez vehement für den Transfer des ballsicheren Mittelfeldspielers. Ein entscheidender Vorteil für die Madrilenen: Sowohl der neue Trainer als auch der langjährige Leistungsträger von Manchester City werden von Jorge Mendes vertreten. Die Kommunikationswege sind dementsprechend kurz.

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Bereits vor gut zwei Monaten bot der einflussreiche Spielerberater seinen Schützling dem spanischen Rekordmeister aktiv an. Damals lehnte die Vereinsführung eine Verpflichtung noch ab. Doch mit der nahenden Ankunft des neuen Cheftrainers hat sich das Blatt gewendet. Er sieht in dem kreativen Linksfuß eine signifikante Verstärkung für das System, das er in Madrid etablieren möchte.

FC Barcelona pocht auf striktes Budget

Für die Katalanen entwickelt sich die Personalie derweil zum handfesten Problem. Beim FC Barcelona hatte man fest mit der Unterschrift des Spielmachers gerechnet. Spanischen Medienberichten zufolge gingen die Vereinsbosse längst von einer Einigung über einen Zweijahresvertrag aus. Zuletzt sorgten jedoch Aussagen des Spielers und seines Managements für heftige Verstimmung. Beide Parteien betonten, dass eine finale Zukunftsentscheidung erst nach der Weltmeisterschaft fallen werde.

Auf ein Wettbieten mit dem Hauptstadtklub will sich die Blaugrana jedenfalls nicht einlassen. Sportdirektor Deco verfügt über ein klar definiertes Budget, das unter keinen Umständen überschritten werden soll. Intern herrscht zudem die Auffassung, dass man einen Spieler, der im aktuellen sportlichen Konzept womöglich nur die Rolle eines Edelreservisten einnehmen würde, nicht auf dem Niveau eines absoluten Leistungsträgers bezahlen darf.

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