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Real Madrid forciert eine Verpflichtung von Nico Schlotterbeck. Der spanische Rekordmeister möchte eine im Vertrag des BVB-Abwehrchefs verankerte Ausstiegsklausel ziehen und den deutschen Nationalspieler zeitnah verpflichten. Ein möglicher Transfer könnte Borussia Dortmund eine stattliche Ablösesumme einbringen, erfordert aber eine schnelle Reaktion auf dem Transfermarkt.

José Mourinho treibt den Umbruch bei Real Madrid voran

Nach zwei titellosen Spielzeiten in Folge planen die Königlichen einen umfassenden personellen Neuanfang. Dabei spielt der designierte neue Cheftrainer José Mourinho eine zentrale Rolle. Der portugiesische Starcoach gilt laut einem Bericht der Bild als großer Befürworter des 26-jährigen Innenverteidigers. Da eine spezielle Ausstiegsklausel in Schlotterbecks erst im April bis 2031 verlängertem Vertrag explizit für den Hauptstadtklub greift, bereiten die Spanier ein konkretes Angebot vor. Auch der ehemalige Freiburger selbst soll in seinem engen Umfeld bereits von einem Wechsel auf die iberische Halbinsel geschwärmt haben.

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Geldregen für Borussia Dortmund dank WM-Klausel

Die finanziellen Rahmenbedingungen eines Transfers sind klar definiert. Zieht Real Madrid die Option, beläuft sich die festgeschriebene Ablösesumme auf 50 bis 60 Millionen Euro. Diese sogenannte WM-Klausel ist nicht nur für die Madrilenen gültig, sondern schließt auch den FC Barcelona und den FC Liverpool ein. Mit starken Leistungen bei der anstehenden Weltmeisterschaft im DFB-Trikot könnte der zweikampfstarke Defensivspezialist seinen Marktwert und das internationale Interesse weiter anheizen.

BVB rüstet sich mit Talenten für die Zukunft

Auf der Zugangsseite waren die Schwarz-Gelben unterdessen bereits aktiv. Für knapp 20 Millionen Euro wechselte der französische Junioren-Nationalspieler Joane Gadou von Red Bull Salzburg in den Ruhrpott. Der 19-Jährige gilt als großes Versprechen für das Abwehrzentrum. Klar ist jedoch: Sollte der Abwehrchef den Verein verlassen, reicht ein Perspektivspieler nicht aus. Die Dortmunder Führungsetage müsste die Millionen-Einnahmen sofort reinvestieren, um eine gestandene Soforthilfe für die Abwehrkette zu präsentieren. Die Entwicklungen in Madrid werden an der Strobelallee daher mit größter Aufmerksamkeit verfolgt.

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