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Der Trainerwechsel in der italienischen Serie A ist perfekt: Massimiliano Allegri übernimmt mit sofortiger Wirkung das Amt des Cheftrainers bei der SSC Neapel. Nach seinem Aus bei der AC Mailand Ende Mai hat der 58-Jährige schnell eine neue sportliche Herausforderung gefunden. Bei den Süditalienern tritt der erfahrene Fußballlehrer die Nachfolge von Antonio Conte an und unterschreibt beim amtierenden Vizemeister einen Dreijahresvertrag.

Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte

Für Allegri schließt sich mit dem Engagement am Vesuv ein Kreis. Bereits in seiner aktiven Zeit als Profi trug der ehemalige Mittelfeldspieler das Trikot der Neapolitaner. Von Ende 1997 bis zum Sommer 1998 bestritt er sieben Pflichtspiele für den Traditionsverein. Nun nimmt er erstmals als Cheftrainer auf der Bank der Azzurri Platz. Für den Taktikexperten ist Neapel bereits die neunte Station bei einem italienischen Klub in seiner langen Laufbahn.

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Schweres Erbe nach der Ära Conte

Die Fußstapfen, in die der neue Übungsleiter tritt, sind gewaltig. Sein Vorgänger Antonio Conte hatte unmittelbar nach dem jüngsten Saisonfinale seinen Abschied nach zwei Jahren verkündet. Conte führte die Mannschaft, die aktuell den fünftwertvollsten Kader der Liga stellt, gleich in seinem ersten Jahr furios zur Meisterschaft. Die abgelaufene Spielzeit beendete das Team auf einem starken zweiten Platz hinter Inter Mailand. Mit einem herausragenden Punkteschnitt von 1,99 Zählern aus 91 Spielen verlässt Conte den Klub als absoluter Erfolgsgarant.

Wiedergutmachung nach dem Milan-Aus

Für Allegri bietet die neue Aufgabe in Neapel die ideale Bühne, um seinen eigenen Ruf nach einem unglücklichen Ende in Mailand wieder aufzupolieren. Bei den Rossoneri rutschte seine Mannschaft am letzten Spieltag schmerzhaft aus den Champions-League-Rängen und verfehlte das ausgegebene Saisonziel. Sein durchschnittlicher Ertrag von 1,81 Punkten in 42 Partien reichte letztlich nicht für einen Verbleib. Bei der SSC soll er nun an die erfolgreichen Zeiten anknüpfen. Dass Allegri weiß, wie man Trophäen gewinnt, ist unbestritten: Bislang konnte er sich in seiner Trainerkarriere bereits sechsmal den Scudetto sichern.

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