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Stefan Ortega hat einen neuen Verein gefunden. Der 33-jährige Torhüter wechselt mit sofortiger Wirkung in die griechische Super League zu Olympiakos Piräus. Damit endet die kurze Vereinslosigkeit des ehemaligen Bundesliga-Profis, der zuletzt in der englischen Premier League aktiv war.

Nach erfolgreicher England-Zeit lockt die griechische Sonne

In der vergangenen Rückrunde stand der routinierte Schlussmann für ein halbes Jahr bei Nottingham Forest zwischen den Pfosten. Zuvor verbrachte er dreieinhalb höchst erfolgreiche Jahre bei Manchester City. Als Profi der Skyblues sicherte er sich sieben Titel, darunter den prestigeträchtigen Gewinn der Champions League im Jahr 2023. Nun zieht es den Ex-Bielefelder ans Mittelmeer. In einem kürzlich geführten Interview mit dem Magazin 11 Freunde ließ er bereits durchblicken, dass er sich ein Ziel wünsche, an dem es wärmer sei als in Manchester. Dieser Wunsch geht im Team von Cheftrainer José Luis Mendilibar nun in Erfüllung.

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Bundesliga-Interesse und die Aussicht auf den Stammplatz

Mit einem geschätzten Marktwert von vier Millionen Euro galt der Keeper bis zu seiner Unterschrift als wertvollster vertragsloser Torhüter weltweit. Entsprechend groß war das Interesse auf dem Transfermarkt: Berichten zufolge hatten unter anderem RB Leipzig und der VfL Wolfsburg die Situation genau beobachtet, ebenso wie Vereine aus England und Spanien. Letztlich machte jedoch der griechische Traditionsklub das Rennen.

In Piräus winkt dem 33-Jährigen nun ein klarer sportlicher Anreiz. Erstmals seit seinem Abgang aus Bielefeld im Jahr 2022 könnte er wieder dauerhaft den Status als unumstrittene Nummer eins einnehmen. Der Weg dafür scheint frei, da der bisherige Stammkeeper Konstantinos Tzolakis vor einem Wechsel zum englischen Klub Hull City steht. Ortega selbst ging die Vereinssuche äußerst gelassen an. Die zunehmende Routine helfe ihm enorm, auch im sportlichen Alltag und vor Abendspielen die Nerven zu bewahren. Mit dieser Abgeklärtheit soll er nun die Defensive der Griechen stabilisieren.

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