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Der VfB Stuttgart hat seine Offensive für die Zukunft aufgerüstet. Mit sofortiger Wirkung wechselt Leo Sauer von Feyenoord Rotterdam zu den Schwaben. Der 20-jährige Offensivspieler unterschrieb einen langfristigen Vertrag bis 2031.

Ein Millionen-Deal mit Rekord-Potenzial

Für den slowakischen Nationalspieler greift der Vizemeister tief in die Tasche. Die Basis-Ablösesumme liegt bei 12,5 Millionen Euro, kann sich durch erfolgsabhängige Bonuszahlungen aber auf bis zu 17 Millionen Euro erhöhen. Im Werben um das vielversprechende Talent setzte sich der VfB unter anderem gegen den direkten Bundesliga-Konkurrenten TSG Hoffenheim durch.

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Historisch gesehen ist dies ein echter Meilenstein für die Stuttgarter: Erst zum neunten Mal investiert der Klub einen zweistelligen Millionenbetrag in einen Neuzugang. Sollten die Boni greifen, könnte der 20-Jährige sogar in die Top-Drei der teuersten Transfers der Vereinsgeschichte vorstoßen und Spieler wie Tiago Tomás hinter sich lassen.

Der steile Aufstieg des Leo Sauer

Der fußballerische Weg des pfeilschnellen Stürmers ging in den letzten Jahren steil bergauf. Zunächst wechselte er 2022 auf Leihbasis vom MSK Zilina in die Nachwuchsakademie von Feyenoord, ehe die Niederländer ihn ein Jahr später für schmale 275.000 Euro fest verpflichteten. Nach einer wertvollen Lehrzeit bei NAC Breda gelang ihm in der vergangenen Spielzeit der Durchbruch in Rotterdam. In 29 Pflichtspielen steuerte er vier Tore und zwei Vorlagen bei. Einzig hartnäckige Muskelverletzungen bremsten ihn in der Rückrunde etwas aus.

Stimmen zum Transfer: Strahlkraft und Perspektive

Die Verantwortlichen in Stuttgart zeigen sich begeistert über den abgeschlossenen Deal. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth betonte die internationale Erfahrung des Neuzugangs in der Eredivisie und der Europa League. Die Verpflichtung geschehe in der festen Überzeugung, den offensiven Ansatz der Stuttgarter Spielkultur für die kommenden Jahre weiter zu stärken.

Auch der Neuzugang selbst brennt auf seine neue Aufgabe. Der Slowake, der künftig mit der Rückennummer 44 auflaufen wird, lobte die große Tradition und die riesige Fanbase seines neuen Arbeitgebers. Sein klares Ziel ist es nun, in allen drei Wettbewerben mit den Schwaben maximale Erfolge zu feiern.

Stuttgarts kostspielige Transferoffensive

Mit der Verpflichtung des jungen Offensivmanns setzen die Stuttgarter ihren ehrgeizigen Weg auf dem Transfermarkt fort. Nach dem 15-Millionen-Euro-Deal für Bilal El Khannouss ist der Ex-Rotterdamer der zweite Akteur, für den in dieser Transferperiode eine Ablöse fällig wird. Zuvor hatten sich die Schwaben bereits ablösefrei mit Grischa Prömel und Marius Funk verstärkt. Die gesamten Transferausgaben des VfB steigen damit auf stattliche 27,5 Millionen Euro an. Aktuell weist in der Bundesliga nur der FC Bayern München ein noch größeres Transferminus auf.

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