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Der VfB Stuttgart steht kurz vor einer wegweisenden Personalentscheidung: Die Schwaben stehen übereinstimmenden Medienberichten zufolge unmittelbar vor einer vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. Das neue Arbeitspapier des 47-Jährigen soll bis 2029 gültig sein.

Verhandlungen mit dem Aufsichtsrat auf der Zielgeraden

Die Gespräche zwischen Wohlgemuth und dem Stuttgarter Aufsichtsrat rund um Präsident Dietmar Allgaier sind bereits weit fortgeschritten. Wie aktuelle Berichte nahelegen, müssen bei einem abschließenden Treffen in dieser Woche nur noch letzte Vertragsdetails geklärt werden. Zwar läuft der aktuelle Kontrakt des Vorstandsmitglieds ohnehin noch bis 2027, doch der VfB möchte die erfolgreiche Zusammenarbeit langfristig absichern und das Arbeitspapier um zwei weitere Jahre ausdehnen. Aufgrund von aktienrechtlichen Vorgaben innerhalb der AG kann die offizielle Vollzugsmeldung voraussichtlich erst im Juli erfolgen, vereinsintern wird jedoch in Kürze finale Klarheit erwartet.

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Vom Paderborn-Manager zum Architekten des Stuttgarter Erfolgs

Der steile sportliche Aufstieg der Stuttgarter in der jüngeren Vergangenheit ist eng mit dem Namen Wohlgemuth verknüpft. Ende 2022 stieß er zum Verein und übernahm den Posten des Sportdirektors von Sven Mislintat. Nach kontinuierlich starker Arbeit an der Kaderstruktur folgte Mitte 2024 die verdiente Beförderung in den Vorstand. Gemeinsam mit dem aktuellen Sportdirektor Christian Gentner lenkt er seitdem die sportlichen Geschicke im Ländle.

Eines seiner wichtigsten Projekte schloss der Manager kürzlich mit der festen Verpflichtung von Nationalstürmer Deniz Undav ab. In zähen und komplexen Verhandlungen gelang es ihm, den torgefährlichen Angreifer ebenfalls bis 2029 an den Vizemeister zu binden.

Interesse von Bundesliga-Konkurrenten erfolgreich abgewehrt

Die exzellente Arbeit im Schwabenland blieb auch der nationalen Konkurrenz nicht verborgen. So hatten in der jüngeren Vergangenheit sowohl der VfL Wolfsburg als auch der Hamburger SV ihre Fühler nach dem Stuttgarter Erfolgsgaranten ausgestreckt. Beide Vereine besetzten ihre vakanten Posten letztlich anderweitig, während der VfB nun die Früchte seiner Beharrlichkeit erntet. Mit der bevorstehenden Unterschrift setzt Stuttgart ein enorm wichtiges Zeichen für personelle Kontinuität auf der höchsten Führungsebene.

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