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Der VfL Wolfsburg hat den nächsten lukrativen Abgang zu verzeichnen. Konstantinos Koulierakis verlässt die Niedersachsen und wechselt mit sofortiger Wirkung in die italienische Serie A zur AS Rom. Der 22-jährige Innenverteidiger unterschreibt beim Champions-League-Teilnehmer ein langfristiges Arbeitspapier bis 2031.

Millionen-Regen für die Wölfe: Details zum Transfer

Mit dem Wechsel des griechischen Nationalspielers kurbelt der VfL Wolfsburg seine Transfereinnahmen in diesem Sommer kräftig an. Berichten zufolge überweisen die Giallorossi eine Basisablöse von rund 16,5 Millionen Euro an den Mittellandkanal. Durch erfolgsabhängige Bonuszahlungen in Höhe von 1,5 Millionen Euro sowie eine Weiterverkaufsklausel von 20 Prozent kann dieser Betrag in Zukunft noch ansteigen. Ein kleiner Teil des Kuchens geht jedoch nach Griechenland: Koulierakis‘ Ex-Klub PAOK Thessaloniki ist mit 20 Prozent am Transfergewinn beteiligt, was den Wölfen etwa eine Million Euro abzieht.

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Auf den Spuren von Maxence Lacroix

Die finanzielle Dimension des Koulierakis-Deals bewegt sich exakt im Bereich von Maxence Lacroix. Der Franzose verließ die Autostadt 2024 für 18 Millionen Euro in Richtung Crystal Palace. Da Lacroix jüngst für stattliche 61 Millionen Euro zum FC Chelsea weiterzog, durften sich die Wolfsburger durch eine Klausel über einen weiteren Geldregen von mindestens 4,3 Millionen Euro freuen.

Insgesamt summieren sich die Wolfsburger Einnahmen durch Spielerverkäufe in dieser Transferperiode nun auf rund 40 Millionen Euro. Zuvor hatten bereits Leistungsträger wie Patrick Wimmer (für 10 Millionen Euro zur TSG Hoffenheim) und Lovro Majer (für 6 Millionen Euro zu AEK Athen) den Klub verlassen. Diese Summe könnte zeitnah weiter klettern, sollte Sturm-Talent Dzenan Pejcinovic zum VfB Stuttgart wechseln.

Steiler Aufstieg: Trotz Abstiegssaison in die Königsklasse

Für Koulierakis endet das Kapitel Wolfsburg nach 66 Pflichtspielen, in denen der kopfballstarke Abwehrmann vier Tore und drei Vorlagen beisteuerte. Erst 2024 war er für 11,75 Millionen Euro aus Thessaloniki in die Bundesliga gewechselt. Trotz der sportlich dramatischen Abstiegssaison der Niedersachsen hielt der Verteidiger seinen Marktwert konstant bei beachtlichen 25 Millionen Euro.

Seine starken Leistungen blieben international nicht unbemerkt: Zwischenzeitlich sollen sogar europäische Schwergewichte wie Real Madrid, der FC Liverpool und der FC Barcelona loses Interesse angemeldet haben. Bei der AS Rom möchte er nun unter Trainer Gian Piero Gasperini in der Königsklasse den nächsten großen Karriereschritt gehen. Wolfsburgs Sportdirektor Pirmin Schwegler verabschiedete den Defensivspezialisten respektvoll: „Wir wünschen Koulie für seine Zukunft sportlich wie privat alles Gute. Gleichzeitig möchten wir uns für seinen Einsatz für den VfL Wolfsburg bedanken.“

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