Der VfL Wolfsburg hat im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga den nächsten herben Rückschlag erlitten. Die Niedersachsen verloren ihr wegweisendes Duell gegen Eintracht Frankfurt und setzen damit ihren gefährlichen Abwärtstrend in Richtung Zweitklassigkeit nahtlos fort.

Die Talfahrt der Wölfe nimmt kein Ende

Es bleibt eine sportlich dramatische Phase für die Fans in der Autostadt. Auch gegen Eintracht Frankfurt fand die Mannschaft nicht zu der dringend benötigten Formkurve zurück. Die Pleite gegen die ambitionierten Hessen offenbart einmal mehr die aktuellen Defizite des Teams: fehlende offensive Durchschlagskraft und zu leichte Ballverluste in der Rückwärtsbewegung. Während die Frankfurter wertvolle Zähler für ihre eigenen Saisonziele sammeln, wird die Luft für die Hausherren immer dünner.

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Alarmstufe Rot im Tabellenkeller

Ein freier Fall beschreibt die aktuelle Situation der Niedersachsen wohl am treffendsten. Gerade jetzt im April, in der absoluten Crunch-Time der Saison, schwinden die Chancen auf eine vorzeitige und ruhige Rettung rapide. Die Konkurrenz im unteren Tabellendrittel punktet, und jedes verlorene Spiel erhöht den Druck auf Mannschaft und Vereinsführung ins Unermessliche. Die Elf vom Mittellandkanal wirkt derzeit stark verunsichert und lässt jene bedingungslose Leidenschaft vermissen, die im knallharten Abstiegskampf zwingend gefordert wird.

Ein Endspurt ums nackte Überleben

Für den Deutschen Meister von 2009 geht es in den verbleibenden Partien nur noch um Schadensbegrenzung und den reinen Ligaverbleib. In den kommenden Wochen müssen zwingend Dreier her, um den bitteren Gang in die 2. Bundesliga im letzten Moment noch abzuwenden. Die Verantwortlichen stehen nun vor der gewaltigen Aufgabe, nicht nur taktische Stellschrauben zu drehen, sondern vor allem die Blockade in den Köpfen der Spieler zu lösen. Die Schonzeit in Wolfsburg ist endgültig abgelaufen.

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