PSG verpatzt Bayern-Generalprobe: Nur 2:2-Remis gegen FC Lorient
Paris Saint-Germain kommt mit einer B-Elf nicht über ein 2:2 gegen Lorient hinaus und strauchelt vor dem Bayern-Duell.
Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg sind im Viertelfinale der UEFA Women's Champions League ausgeschieden. Das Team von Trainer Stephan Lerch verlor das hart umkämpfte Rückspiel beim französischen Rekordsieger Olympique Lyon mit 0:4 nach Verlängerung, nachdem die Niedersächsinnen das Hinspiel noch mit 1:0 für sich entschieden hatten.
Die Ausgangslage in Frankreich war klar: Lyon drängte von der ersten Minute an auf den Ausgleich in der Gesamtwertung. Bereits in der 16. Minute durchbrach Lily Yohannes die Wolfsburger Abwehr und besorgte die frühe Führung für die Gastgeberinnen. In der Folge entwickelte sich eine reine Defensivschlacht. Dank einer herausragenden kämpferischen Leistung und einer starken Torhüterin Stina Johannes hielten die Gäste dem enormen Dauerdruck stand und retteten sich in die Verlängerung. Stephan Lerch zeigte sich nach dem Schlusspfiff trotz des Ausscheidens tief beeindruckt von der Moral seiner Mannschaft. Sie habe das Herz auf dem Platz gelassen und bis zur letzten Sekunde wahren Kampfgeist bewiesen.
In der Verlängerung schwanden bei den deutschen Vizemeisterinnen jedoch zusehends die Kräfte. Der Dauerdruck des achtmaligen Champions-League-Siegers zahlte sich nun schonungslos aus. Melchie Dumornay brach in der 102. Minute den Bann, ehe Damaris Egurrola noch vor dem Seitenwechsel der Verlängerung (105.+2) nachlegte. Den Schlusspunkt zum 0:4 aus Wolfsburger Sicht setzte Tabitha Chawinga in der 119. Minute. Während die Wölfinnen das Ausscheiden verdauen müssen, richtet sich der Blick bei Olympique Lyon bereits auf das anstehende Halbfinale gegen den FC Arsenal.
Besonders emotional war der Abend für die deutsche Nationalspielerin Jule Brand. Die Offensivakteurin stand für ihren neuen Arbeitgeber Lyon gegen ihre ehemaligen Teamkolleginnen von Beginn an auf dem Rasen. Nach dem anstrengenden Geduldsspiel äußerte sie sich überglücklich und betonte die enormen Ambitionen der Französinen, den Titel in der Königsklasse unbedingt gewinnen zu wollen.
Für den VfL Wolfsburg bleibt derweil keine Zeit zum Durchatmen. Schon am kommenden Sonntag ist die Mannschaft im Halbfinale des DFB-Pokals bei Carl Zeiss Jena gefordert. Auch wenn die kräftezehrende Verlängerung spürbar in den Knochen steckt, forderte Trainer Lerch, die Energiereserven schnellstmöglich wieder aufzufüllen. Man wolle beim nächsten Highlight eine Reaktion zeigen und den Einzug ins Pokalfinale perfekt machen.
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