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Die argentinische Nationalmannschaft hat ihre Generalprobe für die Weltmeisterschaft 2026 eindrucksvoll gemeistert. Der amtierende Weltmeister besiegte Island vor 88.000 Zuschauern in Auburn (USA) souverän mit 3:0. Im Zentrum des Geschehens stand dabei einmal mehr Kapitän Lionel Messi, der nach einer Verletzungspause ein beeindruckendes Comeback feierte und sich einen weiteren Platz in den Geschichtsbüchern sicherte.

Blitz-Führung und das Comeback des Kapitäns

Die Albiceleste ließ von Beginn an keine Zweifel an ihrer Frühform aufkommen. Bereits in der achten Minute stellte Valentin Barco die Weichen auf Sieg. Die Nordeuropäer aus Island taten sich gegen die spielstarken Südamerikaner schwer und kamen kaum zur Entfaltung.

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Der emotionale Höhepunkt der Partie ereignete sich in der zweiten Halbzeit: Lionel Messi, der das vorangegangene Testspiel gegen Honduras aufgrund einer Oberschenkelüberlastung noch verpasst hatte, wurde in der 70. Minute eingewechselt. Nur zwei Minuten später trat der pfeilschnelle Stürmer zum Elfmeter an und verwandelte gewohnt sicher zum zwischenzeitlichen 2:0 (72.). Den Schlusspunkt einer überzeugenden Vorstellung setzte Thiago Almada kurz vor dem Abpfiff (86.).

Historischer Meilenstein für den Superstar

Mit seinem verwandelten Strafstoß schrieb der Ex-Pariser erneut argentinische Fußballgeschichte. Für Messi war es im 199. Länderspiel der insgesamt 117. Treffer. Bemerkenswerter ist jedoch ein anderes Detail: Der bald 39-Jährige ist nun offiziell der älteste Torschütze in der Historie der argentinischen Nationalmannschaft. Damit löste er Ángel Labruna ab, der diese prestigeträchtige Bestmarke seit dem Jahr 1958 gehalten hatte.

Ausblick auf die Weltmeisterschaft 2026

Das klare 3:0 gegen Island sendet ein starkes Signal an die Konkurrenz: Mit Argentinien ist bei der anstehenden Endrunde wieder voll zu rechnen. Für Lionel Messi, der sein Land 2022 in Katar zum ersehnten Titel führte, wird es bereits die sechste WM-Teilnahme sein.

Ernst wird es für den Titelverteidiger am 17. Juni. Im ersten Gruppenspiel wartet das Team aus Algerien. Im weiteren Verlauf der Gruppenphase trifft die Mannschaft zudem auf Jordanien und auf Österreich, das unter Trainer Ralf Rangnick antritt. Die Generalprobe hat gezeigt: Die Argentinier sind bereit für die Mission Titelverteidigung.

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