FIFA-Boss Infantino sichert sich Macht durch WM-Investoren-Deal
FIFA-Präsident Gianni Infantino plant den Verkauf von WM-Anteilen an Investoren, um sich mit Millionen seine Macht zu sichern.
Bastian Schweinsteiger hat nach dem bitteren WM-Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft deutliche Worte gefunden. Der Weltmeister von 2014 kritisierte in der ARD den Zustand der DFB-Elf nach dem Aus gegen Paraguay scharf und blickt mit großer Sorge auf die anstehende Europameisterschaft 2028.
Das bittere Sechzehntelfinal-Fiasko gegen Paraguay, das mit 3:4 im Elfmeterschießen endete, hinterlässt tiefe Spuren im deutschen Fußball. Für Bastian Schweinsteiger ist der aktuelle Zustand der Mannschaft alarmierend. Der TV-Experte stellte unmissverständlich fest, dass Deutschland derzeit nur noch Mittelmaß sei. Dies sei die nackte Wahrheit, wenn man die jüngsten Auftritte betrachte. Auch für die Europameisterschaft in zwei Jahren hat der ehemalige Mittelfeldmotor des FC Bayern wenig Hoffnung. Er sieht den DFB vor einem enormen Kraftakt, da das Team komplett neu aufgebaut werden müsse. Besonders schwer wiegt für ihn der Verlust elementarer Tugenden: Robustheit, Identität und Kampfgeist seien der Mannschaft abhandengekommen. Die einstige DNA des deutschen Fußballs scheine verloren.
Während beim Deutschen Fußball-Bund die intensive Fehleranalyse läuft, wackelt der Stuhl von Bundestrainer Julian Nagelsmann gewaltig. Inmitten der sportlichen Krise wird bereits ein prominenter Name als möglicher Nachfolger gehandelt: Jürgen Klopp. Der 59-jährige Erfolgscoach soll sich die anspruchsvolle Aufgabe Berichten zufolge durchaus vorstellen können. Schweinsteiger mahnt in der andauernden Trainer-Debatte jedoch zu Respekt gegenüber dem noch amtierenden Nagelsmann, räumt aber gleichzeitig ein, dass es fußballerisch kaum eine größere Steigerung als Klopp gebe. Der DFB stehe nun vor der richtungsweisenden Entscheidung, ob mit dem aktuellen Personal noch eine echte Aufbruchstimmung erzeugt werden kann oder ob der Geist von Klopp die nötige Wende bringen muss.
Rückendeckung für den kritischen Blick auf das große Ganze erhält Schweinsteiger von Oliver Kahn. Der ehemalige Weltklasse-Torhüter meldete sich via LinkedIn zu Wort und bemängelte, dass die reine Diskussion um den Trainerposten am Kern des Problems vorbeiführe. Der 57-Jährige wies darauf hin, dass mit Joachim Löw, Hansi Flick und nun Julian Nagelsmann drei völlig unterschiedliche Übungsleiter mit individuellen Spielideen und Führungsstilen am selben Punkt gescheitert seien. Nach dem frühen Aus in der Gruppenphase bei den Weltmeisterschaften 2018 und 2022 endete auch das aktuelle Turnier für den DFB viel zu früh. Für Kahn ist die Schlussfolgerung eindeutig: Wenn drei Trainer mit unterschiedlichen Ansätzen nicht den erhofften Erfolg bringen, liegen die wahren Ursachen für die sportliche Misere deutlich tiefer.
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