Eintracht Frankfurt kritisiert WM-Ausbootung von Hugo Larsson scharf
Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche kritisiert das schwedische WM-Aus von Hugo Larsson ungewöhnlich scharf.
Nationaltrainer Rudi Garcia hat den belgischen Kader für die anstehende Weltmeisterschaft nominiert. Aus Sicht der Bundesliga hat es dabei nur ein einziger Akteur in das finale Aufgebot geschafft: Abwehrspieler Arthur Theate von Eintracht Frankfurt vertritt das deutsche Oberhaus auf der großen WM-Bühne. Die verbleibenden neun Belgien-Legionäre aus der höchsten deutschen Spielklasse müssen das Turnier vor dem heimischen Fernseher verfolgen.
Im Vergleich zur vergangenen Länderspielpause hat Chefcoach Garcia einige harte Entscheidungen getroffen. So wurde unter anderem Maarten Vandevoordt, Torhüter von RB Leipzig, kurz vor dem Turnierstart aus dem Kader gestrichen. Auch in der Offensive verzichten die Roten Teufel auf namhafte Akteure: Der ehemalige Leipziger Loïs Openda reist ebenso wenig mit zur Endrunde wie die in der Bundesliga gehandelten Talente Nathan De Cat und Mika Godts.
Der belgische Kader, der einen beachtlichen Gesamtmarktwert von rund 534 Millionen Euro aufweist, setzt stark auf geballte internationale Routine. Der erfahrenste Akteur in den Reihen der Belgier ist der Ex-Dortmunder Axel Witsel, der stolze 136 Länderspiele vorweisen kann. Ihm zur Seite stehen mit Romelu Lukaku, Kevin De Bruyne und Torwart Thibaut Courtois drei absolute Weltstars, die allesamt die magische Marke von 100 Einsätzen für ihr Land geknackt haben. Die Kapitänsbinde trägt Mittelfeldregisseur Youri Tielemans, während der pfeilschnelle Flügelstürmer Jérémy Doku von Manchester City mit 65 Millionen Euro den höchsten Marktwert des Teams besitzt.
Auf dem Papier haben die Belgier eine durchaus dankbare Auslosung erwischt und gehen als klare Favoriten in ihre Vorrundenpartien. Zum Auftakt in der Gruppe G trifft die Elf von Rudi Garcia am 15. Juni auf Ägypten. Im weiteren Verlauf der Gruppenphase messen sich die Roten Teufel mit dem Iran (21. Juni) und abschließend mit Neuseeland (27. Juni). Mit der geballten Offensivpower und einer routinierten Achse ist das Erreichen der K.o.-Phase fest eingeplant.
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