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Die Weltmeisterschaft 2026 ist Geschichte, und der neue Titelträger drückt dem Turnier auch bei den individuellen Auszeichnungen seinen Stempel auf. Nach dem 1:0-Finalsieg über Titelverteidiger Argentinien sicherte sich der spanische Mittelfeld-Regisseur Rodri den Goldenen Ball als bester Spieler des Turniers.

Rodri krönt spanischen WM-Triumph mit dem Goldenen Ball

Es ist die ultimative Krönung für den Taktgeber von Manchester City. Nachdem Rodri mit den Iberern bereits in der Vergangenheit Erfolge feiern konnte, führte der 30-Jährige sein Team nun auf den absoluten Fußball-Olymp. Die Technical Study Group der FIFA – besetzt mit Experten wie Arsène Wenger und Jürgen Klinsmann – wählte den Strategen zum überragenden Akteur der Endrunde. Ausschlaggebend für die Vergabe waren neben der Konstanz vor allem sein spielerischer Einfluss und seine enormen Führungsqualitäten auf dem Platz.

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Mit dieser Wahl belohnte das Gremium zur Abwechslung wieder einen Spieler der Siegermannschaft. Zuvor war der Goldene Ball auffällig oft an einen Akteur des unterlegenen Finalisten vergeben worden, wie beispielsweise an Luka Modrić im Jahr 2018. Diesmal verpasste Lionel Messi als Zweitplatzierter den Titel und musste sich mit dem Silbernen Ball begnügen. Der Bronzene Ball ging an den französischen Ausnahme-Angreifer Kylian Mbappé.

Tormaschine Mbappé sichert sich den Goldenen Schuh

Trotz des verpassten Titelgewinns mit der Équipe Tricolore hat Kylian Mbappé einmal mehr seine außergewöhnliche Treffsicherheit unter Beweis gestellt. Der pfeilschnelle Franzose verteidigte seinen Titel als Torschützenkönig und sicherte sich mit satten zehn Turniertreffern den Goldenen Schuh. Da Lionel Messi im Endspiel ohne Torerfolg blieb, beendete der Argentinier das Turnier mit acht Treffern auf dem zweiten Rang. Der englische Spielmacher Jude Bellingham sicherte sich durch eine zusätzliche Vorlage Platz drei vor dem torgleichen Erling Haaland, die beide jeweils siebenmal einnetzten.

Spanisches Bollwerk: Simón und Cubarsí räumen ab

Dass die spanische Nationalmannschaft das Turnier so dominant gestaltete, lag vor allem an einer schier unüberwindbaren Defensive. Der neue Weltmeister kassierte im gesamten Turnierverlauf nur ein einziges Gegentor. Folgerichtig ging der Goldene Handschuh für den besten Torhüter an Unai Simón, der im direkten Duell der Final-Keeper die Nase vorn behielt.

Auch die Auszeichnung für den besten jungen Spieler wanderte auf die iberische Halbinsel. Der erst 19-jährige Innenverteidiger Pau Cubarsí sicherte sich die Trophäe und stach dabei sogar seinen hoch gehandelten Teamkollegen Lamine Yamal aus. Die FIFA honorierte damit die beeindruckende Abgeklärtheit und die fehlerfreie Entscheidungsfindung des Defensiv-Talents in den hitzigen Momenten der K.o.-Phase.

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