Niederlande schlägt Tunesien 3:1 und sichert sich den Gruppensieg
Die Niederlande besiegen Tunesien mit 3:1, gewinnen die Gruppe F und treffen nun im WM-Sechzehntelfinale auf Marokko.
Kurz vor dem wichtigen K.o.-Runden-Spiel der niederländischen Nationalmannschaft gegen Marokko hat Cody Gakpo einen schweren privaten Schicksalsschlag erlitten. Wie seine Lebensgefährtin Noa van der Bij über Instagram mitteilte, hat das Paar sein ungeborenes Baby während der Schwangerschaft verloren.
Eigentlich sollte es ein Jahr der großen Freude für den Offensivstar der Elftal werden. Erst am 30. Mai hatten der Fußballprofi und seine Partnerin der Öffentlichkeit freudig verkündet, dass sie erneut Nachwuchs erwarten. Nun folgte die niederschmetternde Nachricht. „Mit gebrochenem Herzen teilen wir die schreckliche Nachricht, dass unser kleiner Junge während der Schwangerschaft gestorben ist“, schrieb Noa van der Bij in ihrem Statement und bedankte sich gleichzeitig für den Rückhalt der Fans: „Danke euch für alle Liebe und Unterstützung.“
Das Paar hat bereits einen gemeinsamen zweijährigen Sohn namens Samuel, der in diesen schweren Stunden sicherlich einen wichtigen emotionalen Anker für die Familie darstellt.
Der Stürmer des FC Liverpool äußerte sich ebenfalls über eine Instagram-Story zu dem tragischen Verlust und bat die Öffentlichkeit darum, die Privatsphäre seiner Familie in dieser Phase zu respektieren. „Das ist eine unglaublich schwere Zeit für unsere Familie“, erklärte der Niederländer sichtlich berührt.
Besonders ergreifend ist die Geschichte rund um den geplanten Namen des Kindes. Der zweite Sohn sollte Elijah Raphael Gakpo heißen. Um die tiefe Trauer zu verarbeiten, zündete das Paar eine Kerze in einer Kirche an. Was danach passierte, spendete den trauernden Eltern etwas Trost. Nach dem Kirchenbesuch gingen sie mit ihrem Sohn Samuel auf einen angrenzenden Spielplatz und trafen dort auf ein anderes Kind. Sein Name war ebenfalls Elijah. Für Gakpos Lebensgefährtin war dies ein besonderer Moment: „Gott hätte uns kein schöneres Signal geben können. Er hat uns daran erinnert, dass unser kleiner Junge nie weit weg ist.“
Trotz dieses immensen Schmerzes steht für Gakpo nun das sportlich bedeutsame Duell gegen Marokko an. Der Fußball rückt angesichts dieser tragischen Nachricht jedoch völlig verständlich in den Hintergrund.
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