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Manuel Neuer steht überraschend vor einem sensationellen Comeback in der deutschen Nationalmannschaft. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Torhüter des FC Bayern München am Montag fristgerecht auf die offizielle, 55 Spieler umfassende Kaderliste für die kommende Weltmeisterschaft bei der FIFA gesetzt. Damit hält sich Bundestrainer Julian Nagelsmann die Option offen, den Routinier für das Turnier in Nordamerika zu nominieren.

Gipfeltreffen zwischen Nagelsmann und Neuer

Wie aus Medienberichten hervorgeht, ging der Nominierung ein konkretes Treffen zwischen dem Bundestrainer und dem Schlussmann voraus. In diesem Gespräch soll es explizit um eine Rückkehr als deutsche Nummer eins gegangen sein. Auch wenn das Comeback des Weltmeisters von 2014 im Nationaldress damit noch nicht final besiegelt ist, gilt die Meldung an den Weltverband als eindeutiges Signal. Eine zeitnahe Entscheidung, ob der langjährige Kapitän tatsächlich zwischen die Pfosten der DFB-Elf zurückkehrt, wird in den kommenden Tagen erwartet.

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Voraussetzung für die WM-Teilnahme erfüllt

Die Nennung auf der vorläufigen Kaderliste ist ein zwingend notwendiger formaler Schritt. Nur Akteure, die in diesem Aufgebot aufgeführt sind, dürfen letztlich auch das Ticket für die WM-Endrunde lösen. Intern soll die Personalie beim Verband weitaus intensiver und kontroverser diskutiert werden, als es die sportliche Leitung bisher nach außen kommuniziert hat. Klar ist jedoch: Mit diesem taktischen Schachzug hat sich die sportliche Führung alle Trümpfe für die finale Kadernominierung in der Hand behalten.

FC Bayern plant Vertragsverlängerung

Während beim Verband die Spannung steigt, scheinen die Weichen an der heimischen Säbener Straße bereits gestellt. Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters sind über die Entwicklungen rund um ihren Stammtorhüter bestens informiert. Unabhängig vom möglichen Nationalmannschafts-Comeback steht in München eine weitaus geräuschlosere Entscheidung an: Die Münchner und ihr langjähriger Rückhalt haben sich dem Vernehmen nach bereits auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Dass der erfahrene Schlussmann und Meister der Strafraumbeherrschung noch ein weiteres Jahr anhängt, gilt intern als beschlossene Sache.

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