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Die deutsche Nationalmannschaft hat sich auf den Weg zur Weltmeisterschaft in Nordamerika gemacht. Trotz widriger Wetterbedingungen startete der DFB-Tross am Dienstagmittag vom Frankfurter Flughafen in Richtung Chicago, wo am Wochenende die offizielle Generalprobe ansteht.

Keine Nachnominierungen für die deutsche Auswahl

Dunkle Gewitterwolken und böige Winde sorgten am Frankfurter Flughafen kurzzeitig für Anspannung, doch letztlich konnte der Aufbruch ins WM-Abenteuer ohne größere Verzögerungen stattfinden. Bundestrainer Julian Nagelsmann führte seine Spieler entspannt über das Rollfeld zum bereitstehenden Airbus A350. Vor dem Abflug nach Chicago bestätigte der Deutsche Fußball-Bund, dass keine Änderungen mehr am 26-köpfigen Kader vorgenommen werden. Gemeinsam mit Trainingstorwart Jonas Urbig flog die Mannschaft über den Atlantik.

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Stürmer Deniz Undav brachte die Stimmung im Team auf den Punkt und betonte das wachsende WM-Fieber, das bei der Ankunft in Nordamerika endgültig riesig werden dürfte. Das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada wirft seine Schatten voraus, und die Vorfreude im Kader ist greifbar.

Havertz reist nach Champions-League-Finale separat an

Ein prominentes Gesicht fehlte allerdings beim gemeinsamen Gruppenfoto auf der Gangway: Kai Havertz. Der Offensivakteur des FC Arsenal reiste nach dem knapp verlorenen Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain individuell nach Chicago. Der pfeilschnelle Angreifer verpasste dadurch auch den feierlichen Mannschaftsabend am Montag, bei dem sich die deutsche Auswahl bei asiatischen Spezialitäten auf das bevorstehende Turnier einschwor. Dennoch brennt der Ex-Leverkusener auf das Turnier und fiebert dem Wiedersehen mit seinen Teamkollegen entgegen.

Letzter Härtetest gegen die USA: Nagelsmann jagt neunten Sieg

In Chicago, das selbst kein offizieller WM-Spielort ist, bereitet sich die DFB-Elf nun akribisch auf den Ernstfall vor. Das erste Training auf amerikanischem Boden absolvierten die Kicker auf dem Vereinsgelände des MLS-Klubs Chicago Fire. Sportlich wird es am Samstagabend richtig ernst: Im legendären Soldier Field wartet Co-Gastgeber USA zum finalen Härtetest vor Turnierbeginn.

Nach dem souveränen Sieg gegen Finnland am vergangenen Wochenende erwartet der Bundestrainer gegen die Amerikaner eine hochemotionale und anspruchsvolle Partie. Die deutsche Elf geht mit breiter Brust in das Duell und strebt den neunten Sieg in Serie an. Ein formstarker Auftritt dürfte das Selbstvertrauen für die anstehende Titeljagd weiter pushen. Ob Routinier Manuel Neuer dann zwischen den Pfosten stehen wird, entscheidet sich kurzfristig. Der Rio-Weltmeister laborierte zuletzt an einer Wadenverletzung, soll aber rechtzeitig fit werden.

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