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Die französische Nationalmannschaft zieht nach einer Machtdemonstration souverän ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft ein. Angeführt von einem überragenden Kylian Mbappé besiegte der Weltmeister von 2018 in East Rutherford chancenlose Schweden mit 3:0 (1:0) und untermauerte seinen Status als absoluter Top-Favorit auf den Titel.

Mbappé schreibt WM-Geschichte und tröstet seinen Trainer

Der pfeilschnelle Angreifer drückte der Partie im Sechzehntelfinale einmal mehr seinen Stempel auf. Mit seinem Führungstreffer kurz vor dem Pausenpfiff (45.) und dem Schlusspunkt in der 74. Minute schnürte der Kapitän nicht nur einen Doppelpack, sondern ließ mit seinem ersten Tor auch Miroslav Klose in der ewigen Liste der WM-Rekordtorschützen hinter sich. Den emotionalsten Moment des Spiels lieferte der Superstar jedoch direkt nach dem 1:0, als er beim Jubeln schnurstracks in die Arme von Didier Deschamps lief.

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Der 57-jährige Erfolgscoach stand erstmals nach dem Tod seiner Mutter wieder an der Seitenlinie der Équipe Tricolore. „Es gibt Sachen, die sind wichtiger als Fußball. Mit dieser Geste weiß er, dass er die ganze Mannschaft hinter sich hat“, betonte der Doppeltorschütze die tiefe Verbundenheit innerhalb des Kaders. Deschamps selbst zeigte sich dankbar für die Ablenkung durch den intensiven Turnieralltag.

Harmlose Schweden und eine Warnung für das Achtelfinale

Von der versprochenen Gegenwehr der Skandinavier war auf dem Rasen derweil wenig zu sehen. Trainer Graham Potter hatte im Vorfeld einen leidenschaftlichen Kampf angekündigt, doch das sonst so gefürchtete Sturmduo um Viktor Gyökeres und Alexander Isak war bei der hochkarätigen französischen Defensive völlig abgemeldet. Spätestens nach dem zwischenzeitlichen 2:0 durch Bradley Barcola (53.), das vom starken Münchener Michael Olise mustergültig per Traumpass vorbereitet wurde, schalteten die Franzosen einen Gang zurück – blieben aber jederzeit brandgefährlich.

Bereits am kommenden Samstag (23:00 Uhr MESZ) wartet in Philadelphia die nächste Bewährungsprobe. Im Achtelfinale trifft Les Bleus auf Paraguay. Das südamerikanische Team hatte zuvor bereits überraschend die deutsche Nationalmannschaft aus dem Turnier befördert. „Wir müssen sie ernst nehmen, das hat man gegen Deutschland gesehen“, mahnte der Matchwinner, schob aber eine selbstbewusste Ansage an die Konkurrenz hinterher: „Ich glaube, dass wir es noch besser machen können.“

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