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Die deutsche Nationalmannschaft hat die Gruppenphase der WM 2026 mit Mühe überstanden. DFB-Sportdirektor Rudi Völler ordnet die aktuellen Kräfteverhältnisse vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay realistisch ein. Im Vergleich zu Top-Nationen wie Frankreich oder Spanien fehle dem deutschen Team derzeit eine entscheidende Qualität: die Fähigkeit, auch ohne absolute Top-Leistung Spiele zu gewinnen.

Der Unterschied zu den absoluten Top-Favoriten

Nach einem hart erkämpften Last-Minute-Sieg gegen die Elfenbeinküste und einer verdienten Niederlage gegen Ecuador geht die DFB-Auswahl nicht als Top-Favorit in die K.o.-Runde. Rudi Völler fand auf der DFB-Pressekonferenz am Samstag deutliche Worte für die sportliche Situation. Der Sportchef betonte, dass Deutschland an richtig guten Tagen zwar jeden Gegner schlagen könne – vorausgesetzt, das Team agiert voll am Limit.

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„Natürlich, das hat man gegen Ecuador gesehen, wenn ein paar Prozent weniger da sind, können wir auch gegen einige verlieren. Das ist Fakt“, erklärte der ehemalige Weltklasse-Stürmer schonungslos. Genau hier liege der gravierende Unterschied zu Mannschaften wie Frankreich, Spanien oder Argentinien, die in der Vorrunde einen deutlich stärkeren Eindruck hinterließen. Diese Spitzenteams könnten ihre Ziele laut Völler auch dann erreichen, wenn sie nicht ihr volles Potenzial abrufen. Für die deutsche Elf sei dies derzeit unmöglich.

Voller Fokus auf Paraguay – Frankreich ist tabu

Trotz der schwankenden Vorrundenleistungen blickt der DFB-Verantwortliche dem kommenden Sechzehntelfinale gegen Paraguay am Montag gelassen entgegen. Er sei völlig entspannt, da er wisse, dass die Mannschaft alles in die Waagschale werfen werde. Ein mögliches Achtelfinal-Duell gegen die starken Franzosen spielt in den Köpfen der Delegation noch absolut keine Rolle.

„Da befassen wir uns gar nicht mit. Da gibt es keinen Grund für“, blockte Völler entsprechende Vorwegnahmen konsequent ab. Der Fokus liege einzig und allein auf der kniffligen Aufgabe gegen die Südamerikaner.

Völler nimmt die Offensive in die Pflicht

Um bei der Weltmeisterschaft weit zu kommen, bedarf es einer klaren Leistungssteigerung. Besonders die Angriffsreihe nahm der Weltmeister von 1990 nun öffentlich in die Pflicht. Um die ganz großen Ziele zu erreichen, müssten diese Akteure zwingend liefern, was den Spielern auch selbst bewusst sei. Dennoch bleibt der DFB-Direktor zuversichtlich: „Auch da bin ich total optimistisch. Es fehlt nicht viel, damit sie zünden.“

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