FIFA plant WM-Erweiterung auf 64 Teams – Erste Analysen beauftragt
Die FIFA prüft übereinstimmenden Berichten zufolge eine weitere Aufstockung der Fußball-Weltmeisterschaft auf 64 Teams.
Die australische Nationalmannschaft hat sich bei der Weltmeisterschaft 2026 das Ticket für das Sechzehntelfinale gesichert. In einem über weite Strecken zähen letzten Gruppenspiel in San Francisco reichte den Socceroos am frühen Freitagmorgen ein torloses Remis gegen Paraguay, um Platz zwei in der Gruppe D hinter den USA zu behaupten.
Die Ausgangslage vor dem Anpfiff war eindeutig: Australien benötigte lediglich einen Punkt, um aus eigener Kraft in die K.o.-Phase einzuziehen. Paraguay wusste seinerseits, dass ein Unentschieden sehr wahrscheinlich reicht, um als einer der besten acht Gruppendritten im Turnier zu verbleiben. Diese mathematische Konstellation legte sich wie Blei auf die Partie. Beide Mannschaften mieden das Risiko und zogen den sicheren Querpass dem riskanten Ball in die Tiefe vor.
In der ersten Halbzeit verzeichnete lediglich Jackson Irvine vom FC St. Pauli eine nennenswerte Kopfballchance für die Australier. Ein Schlenzer von Cristian Volpato in der Nachspielzeit der ersten Hälfte brachte ebenso wenig ein Tor. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Fußball-Feinkost aus. Die Südamerikaner wirkten zwar phasenweise engagierter, ließen jedoch die nötige Torgefahr vermissen. Auf der Gegenseite sorgte Nestory Irankunda lediglich mit einem unglücklichen Abschluss und einer Schwalbe für kurzes Aufsehen. Folgerichtig endete das von vielen Zweikämpfen und Ballverlusten geprägte Spiel ohne Treffer.
Trotz der überschaubaren spielerischen Leistung durfte die Mannschaft aus Down Under nach dem Schlusspfiff ausgiebig jubeln. Zum dritten Mal in der WM-Historie, nach den Turnieren 2006 und 2022, hat Australien die Gruppenphase erfolgreich überstanden. Im anstehenden Sechzehntelfinale trifft die Mannschaft am kommenden Freitag um 20:00 Uhr (MESZ) auf den Zweitplatzierten der eng umkämpften Gruppe G. Als potenzielle Gegner kommen Ägypten, der Iran, Belgien oder Neuseeland in Frage.
Auch im Lager der Paraguayer gibt es trotz des verpassten zweiten Platzes keinen Grund zur Panik. Mit vier gesammelten Punkten stehen die Vorzeichen hervorragend, das Turnier nicht vorzeitig beenden zu müssen. Sollte das Ticket für die K.o.-Runde als einer der besten Drittplatzierten gebucht werden, bahnt sich ein echter Kracher an: Der nächste Kontrahent der Südamerikaner wäre in diesem Fall höchstwahrscheinlich die deutsche Nationalmannschaft.
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