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Frankreich und Norwegen treffen am dritten Spieltag der WM 2026 im direkten Duell aufeinander. Beide Nationen haben das Ticket für die K.o.-Phase bereits sicher, doch am Freitagabend (21:00 Uhr MESZ) geht es um den entscheidenden Gruppensieg. Dabei rückt das Giganten-Duell der Superstars Kylian Mbappé und Erling Haaland in den absoluten Mittelpunkt. Auch die deutsche Nationalmannschaft wird diese Partie im Hinblick auf den weiteren Turnierbaum mit großem Interesse verfolgen.

Haaland führt die norwegischen Geheimfavoriten an

Die Skandinavier sorgen bei dieser Endrunde nicht nur auf den Rängen für Aufsehen. Tausende Anhänger eroberten mit ihrem ikonischen Viking Row bereits den New Yorker Times Square und peitschen ihr Team nach vorne. Auf dem Rasen wird die Mannschaft von Trainer Stale Solbakken ihrem Ruf als Geheimfavorit absolut gerecht. Nach einem souveränen 4:1-Auftaktsieg gegen den Irak bestanden die Nordeuropäer auch ihre erste echte Bewährungsprobe und besiegten den Senegal mit 3:2.

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Im Zentrum des Erfolgs steht der Mann, auf dem ohnehin alle Blicke ruhen. Erling Haaland feiert bei der ersten norwegischen WM-Teilnahme seit 28 Jahren einen sensationellen Einstand. Der wuchtige Angreifer von Manchester City schnürte in beiden Partien einen Doppelpack und dominiert die gegnerischen Abwehrreihen nach Belieben. Nun träumt das Land vom überraschenden Gruppensieg.

Mbappé und die Equipe Tricolore untermauern Titelambitionen

Die Hürde auf dem Weg zum ersten Platz könnte für die Norweger allerdings kaum höher sein. Mit Frankreich wartet einer der absoluten Topfavoriten auf den WM-Titel. Der zweimalige Weltmeister ließ bisher ebenfalls nichts anbrennen. Einem 3:1-Sieg nach leichten Startschwierigkeiten gegen den Senegal ließ die französische Auswahl einen ungefährdeten 3:0-Erfolg über den Irak folgen.

Was der bullige Stürmer für die Skandinavier ist, verkörpert Kylian Mbappé für die Franzosen. Der pfeilschnelle Angreifer wird seinem Status als Weltstar vollauf gerecht und jagt nebenbei den ewigen WM-Torrekord. Genau wie sein norwegisches Pendant erzielte auch der französische Ausnahmekönner in den ersten beiden Spielen jeweils einen Doppelpack. Das Aufeinandertreffen ist somit auch ein faszinierendes Fernduell der beiden aktuell treffsichersten Stürmer des Turniers.

Defensive Stabilität entscheidet den Gruppensieg

Die Entscheidung über den Spielausgang dürfte maßgeblich von den Abwehrreihen abhängen. Den Franzosen reicht bereits ein Unentschieden, um den ersten Platz in der Gruppe zu verteidigen. Auf dem Papier geht der Favorit mit einem deutlichen defensiven Vorteil in die Partie. Während die norwegische Hintermannschaft bereits drei Gegentore schlucken musste und Tempodefizite aufweist, kassierte Frankreich erst einen einzigen Treffer im bisherigen Turnierverlauf.

Besonders die physische Komponente spricht hierbei für den Favoriten. Die Franzosen verfügen mit Dayot Upamecano und William Saliba über physisch extrem starke Innenverteidiger, die die enorme Wucht des norwegischen Star-Stürmers im direkten Duell matchen können. Auf der Gegenseite fehlt den Nordeuropäern schlichtweg das Tempo in der letzten Reihe, um die explosiven Antritte des französischen Rekordjägers durchgängig zu verteidigen.

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