Joshua Kimmich äußert sich nach WM-Aus – DFB-Kapitän schließt Rücktritt aus
Nach dem bitteren WM-Aus zeigt sich Joshua Kimmich tief getroffen, schließt einen Rücktritt aus der Nationalelf aber aus.
Die US-amerikanische Nationalmannschaft setzt ihren Siegeszug bei der Heim-Weltmeisterschaft fort. Das Team von Cheftrainer Mauricio Pochettino besiegte Bosnien-Herzegowina im Sechzehntelfinale im kalifornischen Santa Clara nach einer kämpferischen Leistung mit 2:0 (1:0). Im Achtelfinale wartet nun ein hochklassiges Duell gegen Belgien auf die Co-Gastgeber.
Vor der beeindruckenden Kulisse von 68.827 Zuschauern im Super-Bowl-Stadion der San Francisco 49ers lieferten die US-Boys eine überzeugende Vorstellung ab. Nach einer von riesiger Fan-Begeisterung und überfliegenden Kampfjets geprägten Anfangsphase übernahm die Pochettino-Elf zunehmend die Spielkontrolle. Kurz vor dem Pausenpfiff belohnte Folarin Balogun den anhaltenden Druck: Ein abgefälschter Pass von Leverkusens Malik Tillman landete beim agilen Angreifer der AS Monaco, der zur umjubelten 1:0-Führung einschob (45. Minute).
Im zweiten Durchgang wurde die Euphorie der Amerikaner jedoch jäh gebremst. Torschütze Balogun kassierte eine umstrittene Rote Karte, wodurch die Hausherren rund 30 Minuten in Unterzahl agieren mussten. Die amerikanische Defensive hielt dem ansteigenden Druck der Gäste aber bravourös stand, bevor Bundesliga-Legionär Tillman in der 82. Minute mit dem 2:0 die endgültige Entscheidung herbeiführte.
Für die osteuropäische Auswahl endet damit die erste WM-Reise seit 2014 auf bittere Weise. Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Sergej Barbarez in der ersten Halbzeit durchaus ihre Momente. In der Anfangsphase ließen der Stuttgarter Ermedin Demirovic und Jungstar Kerim Alajbegovic gute Gelegenheiten ungenutzt. Der finale Nackenschlag folgte dann kurz nach dem Wiederanpfiff: Sturmlegende und Kapitän Edin Dzeko fasste sich an den Oberschenkel und musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
Trotz eines schnellen Dreifachwechsels von Barbarez, dem nach dem Schlusspfiff sichtlich die Tränen in den Augen standen, konnten die Bosnier die numerische Überlegenheit in der Schlussphase nicht mehr in Zählbares ummünzen. Während Bosnien-Herzegowina die Heimreise antreten muss, blickt das US-Team voller Selbstvertrauen auf den kommenden Achtelfinal-Kracher gegen die belgische Nationalelf.
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