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Joshua Kimmich hat nach dem erneuten frühen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft einen Rücktritt ausgeschlossen. In einem emotionalen Statement teilte der DFB-Kapitän wenige Tage nach der bitteren Niederlage gegen Paraguay in den USA mit, wie sehr ihn das wiederholte Scheitern belastet und kündigte an, seinen Weg im Nationaltrikot dennoch fortzusetzen.

Tiefe Leere beim Leader nach erneutem WM-Debakel

Das Aus beim Turnier in Nordamerika nagt schwer an dem ehrgeizigen Mittelfeldspieler. Nach dem enttäuschenden Auftritt in Foxborough blieb der Routinier zunächst für eine Auszeit in Amerika, um dringend benötigten Abstand zu gewinnen. Auf Instagram gewährte er seinen Anhängern nun einen ungeschönten Einblick in sein Seelenleben. Ich bin gerade einfach nur leer, schrieb der Nationalspieler und gestand, dass ihn das abermalige Scheitern der deutschen Auswahl extrem mitnehme. Ursprünglich wollte die Mannschaft das Land würdig vertreten und mit einer erfolgreichen WM einen Beitrag für eine positive sportliche Entwicklung leisten.

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Der harte Kontrast zwischen Vereinsfußball und Nationalelf

In der Presselandschaft wird die aktuelle DFB-Riege rund um Kimmich, Leon Goretzka und Leroy Sané mittlerweile schmerzhaft als Generation gar Nix betitelt. Diese Zuschreibung veranschaulicht das paradoxe Sportler-Leben des eifrigen Taktgebers. Während er mit Bayern München seit 2015 fast ununterbrochen Meisterschaften feiert und 2020 die Königsklasse gewann, gleicht seine Länderspielkarriere bei großen Turnieren einer handfesten Krise. Von seinen bislang zehn absolvierten WM-Spielen konnte er lediglich vier Partien gewinnen.

Blick nach vorne: Aufgeben bleibt ausgeschlossen

Trotz der niederschmetternden Erlebnisse von 2018 und 2022 will sich der Antreiber nicht geschlagen geben und nicht in ein Loch fallen. Er erinnert sich lebhaft daran, wie er als Kind vor dem Fernseher stets eine deutsche Mannschaft sah, die bei Weltmeisterschaften verlässlich um den Titel mitspielte. Genau dieses triumphale Gefühl möchte er der heutigen Gesellschaft wieder vermitteln. Aus diesem Grund stellt er trotz der massiven Frustration unmissverständlich klar: Ein vorzeitiger Abgang kommt nicht infrage. Aufgeben ist für ihn schlichtweg keine Option.

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