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Bundestrainer Julian Nagelsmann hat im Training der deutschen Nationalmannschaft vor dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Der 37-Jährige stellte sich in Winston-Salem kurzerhand selbst zwischen die Pfosten und parierte Schüsse von Torwarttrainer Andreas Kronenberg.

Eigentlich hat der Chefcoach das Handwerk des Innenverteidigers gelernt, doch bei der Vorbereitung auf das wichtige Duell gegen die Ivorer zeigte er durchaus Talent auf der ungewohnten Position. Die kurze Einlage sorgte bei der etatmäßigen Nummer eins und seinen Torwartkollegen für ungläubiges Staunen.

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Am Samstagabend (22.00 Uhr) wird selbstverständlich wieder der eigentliche Stammkeeper den Kasten hüten. Dabei steht ein historischer Meilenstein auf dem Programm: Mit seinem 21. Einsatz bei einer Weltmeisterschaft überholt der 40-jährige Routinier des FC Bayern München den Franzosen Hugo Lloris und steigt zum alleinigen Rekordtorhüter des Turniers auf.

Nach dem furiosen 7:1-Auftaktsieg gegen Curacao erwartet der DFB-Schlussmann gegen die Afrikaner allerdings wesentlich mehr Beschäftigung. Die Mannschaft bereitet sich auf ein intensives Spiel vor.

Warnung vor Kontern und klarer Fokus auf den Gruppensieg

Joshua Kimmich mahnt vor dem Aufeinandertreffen ebenfalls zur absoluten Vorsicht. Der Mittelfeldstratege warnt explizit vor den schnellen Umschaltmomenten des Gegners, insbesondere durch den Leipziger Angreifer Yan Diomande. Werden die Räume hinter der hoch stehenden Abwehrkette nicht hellwach verteidigt, droht laut dem DFB-Kapitän ein unangenehmes Wettrennen.

Um bestmöglich vorbereitet zu sein, verlegte der Trainerstab die Einheiten vorübergehend auf einen Nebenplatz des Spry Soccer Stadiums, um den Rasen für das Abschlusstraining zu schonen. Am Freitagnachmittag hebt der FIFA-Charterflieger schließlich in Richtung Toronto ab, wo die Nationalelf für das Spiel Quartier bezieht.

Die Marschroute für Samstag ist derweil unmissverständlich: Ein weiterer Sieg bedeutet das vorzeitige Ticket für die K.o.-Runde. Dass als Gruppensieger im Achtelfinale bereits Topfavorit Frankreich warten könnte, lässt Sportdirektor Rudi Völler völlig kalt. Der Turnierbaum spiele keine Rolle, das klare Ziel bleibe der erste Platz und ein dominantes Auftreten auch nach der Vorrunde.

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