FIFA plant WM-Erweiterung auf 64 Teams – Erste Analysen beauftragt
Die FIFA prüft übereinstimmenden Berichten zufolge eine weitere Aufstockung der Fußball-Weltmeisterschaft auf 64 Teams.
Der ivorische Nationalspieler Elye Wahi steht im Zentrum eines handfesten Skandals. Wegen des Verdachts der Spielmanipulation und des organisierten Wettbetrugs wurden in Frankreich kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft offizielle Ermittlungen gegen den 23-Jährigen eingeleitet.
Wie das Fachmagazin The Athletic berichtet, wurde der Offensivmann rund zwei Wochen vor dem Start der WM in den USA, Mexiko und Kanada in Frankreich vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen. Trotz des laufenden Verfahrens befindet sich der Stürmer mittlerweile wieder auf freiem Fuß und bereitet sich mit der Elfenbeinküste auf das anstehende Gruppenspiel gegen die deutsche Nationalmannschaft am Samstagabend (22.00 Uhr MESZ) vor.
Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Marseille bestätigte die vorübergehende Festnahme eines 23-jährigen Ligue-1-Profis. Es gehe um den Verdacht auf organisierten Betrug, Korruption im Sport sowie Geldwäsche. Eine offizielle Anklage wurde bislang nicht erhoben, die Ermittlungen der französischen Behörden dauern an.
Der Kern der Vorwürfe dreht sich um eine Ligapartie seines Vereins OGC Nizza gegen den FC Metz am 17. Mai dieses Jahres. Der französische Ligaverband LFP hatte bei dieser Begegnung stark auffälliges Wettverhalten registriert. Konkret sollen unübliche Summen darauf platziert worden sein, dass der ivorische Angreifer in diesem Spiel eine Gelbe Karte kassiert – ein Szenario, das auf dem Platz letztlich auch eintrat.
Dieser Vorfall wirft einen dunklen Schatten auf das laufende Turnier und zieht möglicherweise noch weitere Kreise. Dem Bericht zufolge soll noch ein zweiter, namentlich nicht genannter Teilnehmer der laufenden Weltmeisterschaft wegen ähnlicher Delikte im Visier der Ermittler stehen.
Die FIFA prüft übereinstimmenden Berichten zufolge eine weitere Aufstockung der Fußball-Weltmeisterschaft auf 64 Teams.
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