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Der Fußball-Weltverband FIFA treibt Pläne für eine erneute Aufstockung der Weltmeisterschaft auf 64 Teilnehmer offenbar massiv voran. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll noch bis Mitte August ein externes Unternehmen beauftragt werden, um die Machbarkeit dieser massiven Turniererweiterung zu prüfen.

Konkreter Fahrplan für das Mega-Turnier

Wie unter anderem der britische Guardian, ESPN und Sky News unter Berufung auf interne Dokumente berichten, macht der Weltverband ernst. Bis zum 14. August soll eine unabhängige Agentur ausgewählt werden, die anschließend innerhalb von vier Wochen die potenziellen Auswirkungen eines 64-Nationen-Turniers tiefgehend analysiert. Damit würde das Teilnehmerfeld nach der ohnehin schon bevorstehenden Erweiterung für 2026 nochmals drastisch wachsen.

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Gegenwind aus Europa nach gescheitertem Investoren-Deal

Ob sich die FIFA mit diesem Vorstoß durchsetzen kann, bleibt angesichts der jüngsten sportpolitischen Spannungen fraglich. Erst kürzlich war ein lukrativer Investorenplan von Gianni Infantino krachend gescheitert. Der geplante Verkauf von kommerziellen Rechten sollte Milliarden in die Kassen spülen, stieß jedoch auf heftige Gegenwehr. Die UEFA drohte gar mit einem Boykott der Weltmeisterschaft – ein drastischer Schritt, dem sich auch der nord- und mittelamerikanische Kontinentalverband CONCACAF sowie die asiatische Konföderation AFC umgehend anschlossen.

Infantinos Vision einer globalen Endrunde

Ungeachtet der Kritik aus Europa hält der 56-jährige Schweizer an seiner Vision fest. Bereits während der Vergabe des kommenden Turniers an die USA, Kanada und Mexiko – der ersten Auflage mit 48 Mannschaften – entfachte er die Diskussion um ein noch größeres Starterfeld. Seine klare Botschaft: Die ganze Welt müsse von der Endrunde träumen dürfen, nicht nur die traditionellen Hochburgen in Europa und Südamerika. Immerhin erhält er bei seinen aktuellen Plänen offizielle Rückendeckung von Alejandro Domínguez, dem Präsidenten des südamerikanischen Verbandes.

Dabei stoßen die Turnierkalender schon jetzt an absolute Belastungsgrenzen. Die Jubiläums-Endrunde 2030, die mit Auftaktspielen in Uruguay, Argentinien und Paraguay beginnt und danach primär in Spanien, Portugal und Marokko fortgesetzt wird, sprengt mit 44 Turniertagen bereits jetzt alle bisherigen Rekorde der Fußballgeschichte.

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