Messi und Mbappé jagen Kloses WM-Rekord – Historische Bestmarke wackelt
Lionel Messi und Kylian Mbappé stehen bei der aktuellen Endrunde kurz davor, den ewigen WM-Torrekord von Miroslav Klose zu brechen.
Romano Schmid hat die österreichische Nationalmannschaft mit einem spektakulären Treffer zum Auftaktsieg bei der Weltmeisterschaft 2026 geführt. Der Offensivspieler trug beim Turnier in Nordamerika maßgeblich zum 3:1-Erfolg gegen Außenseiter Jordanien bei und beendete damit eine 28 Jahre andauernde Torflaute der Alpenrepublik auf der größten Fußballbühne der Welt.
In der 20. Spielminute fasste sich der Profi von Werder Bremen nach einem präzisen Zuspiel von Xaver Schlager ein Herz. Mit herausragender Technik legte sich der wendige Spielmacher den Ball vor die Strafraumgrenze und zirkelte ihn unhaltbar in den Winkel. Die anschließenden Jubelszenen zeigten den starken Zusammenhalt im ÖFB-Team: Schmid stürmte sofort zur Ersatzbank, um den historischen Treffer mit seinem verletzten Mitspieler Christoph Baumgartner zu feiern. Dieser hatte sich kurz vor dem Turnier eine Oberschenkelverletzung zugezogen und unterstützt die Mannschaft nun auf Krücken. Baumgartner hatte dem Torschützen unmittelbar vor dem Anpfiff noch wertvollen Zuspruch auf den Weg gegeben.
Der mühevolle, aber verdiente Auftaktsieg hat in der Heimat eine beispiellose Begeisterungswelle ausgelöst. Die Ambitionen der Mannschaft waren bereits vor der Endrunde enorm hoch, und die aktuelle Stimmung im Land befeuert das Team zusätzlich. Ganze Schulklassen verbringen die Nächte in Turnhallen, um am frühen Morgen bei den Übertragungen mitfiebern zu können. Für den Bremer Bundesligisten und seine Teamkollegen ist dieser Rückhalt ein massiver Motivationsschub.
Mit dem wichtigen Auftaktdreier im Rücken blickt die Mannschaft nun voller Selbstvertrauen auf die kommende Herkulesaufgabe. Im Topspiel der Gruppe wartet der amtierende Weltmeister Argentinien. Verstecken müssen sich die Österreicher nach diesem Befreiungsschlag keineswegs. Wenn der kreative Mittelfeldmotor, der in der Heimat gerne als Alpen-Messi bezeichnet wird, seine starke Form bestätigt, ist auch gegen den südamerikanischen Favoriten eine Überraschung im Bereich des Möglichen.
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