Nach 14 Jahren: Didier Deschamps beendet Ära als Frankreich-Trainer
Nach 14 Jahren und dem WM-Titel 2018 legt Didier Deschamps sein Amt als französischer Nationaltrainer nieder.
Die Platzbedingungen in der Arena New York/New Jersey sorgen bei der Weltmeisterschaft 2026 für ersten Unmut. Prominente Akteure wie Brasiliens Superstar Vinicius Junior und Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps kritisieren den Rasen im künftigen Final-Stadion als zu hart und schwer bespielbar.
Frankreichs Mittelfeldmotor Adrien Rabiot verglich das Spielfeld nach den ersten Eindrücken eher mit einem Kunstrasen. Sein Trainer pflichtete ihm bei und bemängelte ein spezielles Sprungverhalten des Spielgeräts. Auch der brasilianische Flügelstürmer Vinicius Junior äußerte Bedenken: Der Platz bremse die Aktionen aus und mache das Aufbauspiel ungewöhnlich langsam.
Diese Kritik birgt Brisanz, da in der Arena am 19. Juli das große Endspiel der Endrunde ausgetragen wird. Vorher rückt das Stadion noch in den deutschen Fokus: Die DFB-Auswahl tritt dort zu ihrem abschließenden Gruppenspiel gegen Ecuador an und wird sich selbst ein Bild von den vieldiskutierten Bodenverhältnissen machen müssen.
Abseits der infrastrukturellen Diskussionen schreibt das Turnier weiterhin emotionale Geschichten. Die Demokratische Republik Kongo hofft beim Vorrundenspiel gegen Kolumbien auf den ersten Auftritt ihres berühmtesten Anhängers. Michel Nkuka Mboladinga, der bei Spielen auf der Tribüne regungslos den ermordeten Nationalhelden Patrice Lumumba imitiert, wurde vom Regierungschef extra in die offizielle Delegation aufgenommen, nachdem er den Auftakt verpasst hatte.
Einen Kontrast aus sportlichem Respekt und politischen Spannungen lieferte das Spiel der iranischen Nationalmannschaft in Los Angeles. Nach einem torlosen Remis gegen Belgien hinterließ das Team eine handschriftliche Dankesbotschaft an die kalifornische Gastgeberstadt in der Kabine. Auf den Rängen der Arena kam es derweil zu massenhaften Protesten gegen das Teheraner Regime, inklusive dem Zeigen der historischen, vorrevolutionären Flagge.
Für eine sportliche Randnotiz sorgte unterdessen Österreichs Nationalcoach Ralf Rangnick. Der erfahrene Taktikfuchs verglich den spanischen Shootingstar Lamine Yamal nach dessen beeindruckenden Leistungen kurzerhand mit Lionel Messi. Ob es sich dabei um psychologische Spielchen im Vorfeld eines möglichen K.o.-Duells oder um pure Bewunderung handelt, wird der weitere Turnierverlauf zeigen.
Nach 14 Jahren und dem WM-Titel 2018 legt Didier Deschamps sein Amt als französischer Nationaltrainer nieder.
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