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Das mit Spannung erwartete WM-Viertelfinale zwischen England und Norwegen am kommenden Samstag (23:00 Uhr MEZ) in Miami steht auf der Kippe. Grund dafür sind akute Unwetterwarnungen und extreme Hitze, die eine Verlegung des K.o.-Spiels erzwingen könnten.

Gewitterfront und Hitze-Kessel in Florida

Die Wettervorhersage für das entscheidende Duell um den Halbfinaleinzug verheißt für den Samstagabend nichts Gutes. Aktuelle Prognosen zeigen eine hohe Gewitter-Wahrscheinlichkeit genau zum Zeitpunkt des geplanten Anpfiffs in Miami. Neben der Gefahr von oben müssen sich die Akteure auf dem Rasen zudem auf eine drückende Schwüle einstellen. Erwartet werden Temperaturen von über 30 Grad Celsius gepaart mit einer enorm hohen Luftfeuchtigkeit.

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Für Superstars wie Harry Kane und Erling Haaland stellt diese Wetterlage eine massive physische Herausforderung dar. Während viele andere Arenen der Endrunde 2026 voll klimatisiert sind, handelt es sich beim Austragungsort in Florida um ein klassisches Freiluftstadion ohne schützende Kühlung. Die englischen und norwegischen Nationalspieler müssen sich demnach auf einen echten Kraftakt im tropischen Klima gefasst machen.

Klare FIFA-Statuten bei Blitzschlag und Extremtemperaturen

Sollte die Natur tatsächlich zuschlagen, greifen strenge Regularien. Sobald ein Gewitter mit Blitzschlag in der unmittelbaren Nähe des Stadions durchzieht, wird der Anpfiff automatisch um mindestens 30 Minuten nach hinten verschoben. Befindet sich die Partie bereits im Gange, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel umgehend, bis die Sicherheit für Spieler und Zuschauer wieder vollständig gewährleistet ist.

Etwas mehr Spielraum lassen die FIFA-Statuten bei der reinen Hitzeentwicklung. Klettert das Thermometer auf über 32 Grad Celsius, besteht laut Regelwerk die Option, die Begegnung zu verschieben. Eine zwingende Verpflichtung hierzu gibt es jedoch nicht, die Entscheidung obliegt den Offiziellen vor Ort in Absprache mit den medizinischen Betreuern.

Verzögerungen sind bei dieser Endrunde keine Seltenheit

Für die englische Auswahl ist das Warten in der Kabine indes kein Novum mehr. Bereits im Achtelfinale gegen Mexiko mussten die Three Lions eine unfreiwillige Geduldsprobe bestehen, als die Partie aufgrund ähnlicher Wetterkapriolen erst mit einer Stunde Verspätung angepfiffen werden konnte. Noch härter traf es zuvor die Teams von Frankreich und dem Irak, deren Vorrundenspiel sogar eine zweistündige Verzögerung über sich ergehen lassen musste. Ob das Viertelfinale planmäßig über die Bühne geht, wird sich wohl erst kurz vor dem geplanten Anstoß zeigen.

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