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Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Luka Modric treten bei der kommenden Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko zu ihrem voraussichtlich letzten großen internationalen Turnier an. Die Endrunde wird damit endgültig zur großen Abschieds-Gala für eine beispiellose Generation von Superstars, die den Weltfußball über weit mehr als ein Jahrzehnt dominiert haben.

Die große Bühne schließt sich für zahlreiche Altstars

Neben dem argentinischen Weltmeister, dem portugiesischen Ausnahmekönner und dem kroatischen Spielgestalter werden auch weitere namhafte Routiniers ihre Nationalmannschaftskarriere voraussichtlich nach diesem Turnier beenden. Bemerkenswert ist die enorme Erfahrung, die bei dieser Endrunde auf dem Platz stehen wird. Mexikos Torwart-Legende Guillermo Ochoa sowie der deutsche Keeper Manuel Neuer planen im Alter von 40 Jahren jeweils noch einmal als unangefochtene Nummer eins ihres Landes aufzulaufen.

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Auch in der Offensive neigen sich große internationale Karrieren unweigerlich dem Ende entgegen. Der Ägypter Mohamed Salah, Senegals Sadio Mané und der belgische Mittelfeldregisseur Kevin De Bruyne stehen vor ihrem letzten Tanz auf der globalen Bühne. Ein besonderes Ausrufezeichen setzte im Vorfeld der 40-jährige Edin Dzeko, der nach dem überraschenden Aufstieg mit dem FC Schalke 04 in die Bundesliga nun mit Bosnien seinen internationalen Abschied krönen will.

Luka Modric führt Kroatien als zentraler Fixpunkt an

Während bei einigen Superstars die aktuelle Formkurve altersbedingt schwankt, bleibt Luka Modric auf dem Rasen unverzichtbar. Der Mittelfeldstratege hat sich beim AC Mailand auf der Quarterback-Position im defensiven Mittelfeld neu erfunden. Trotz eines Jochbeinbruchs Ende April absolvierte er 32 Einsätze in der Startelf. Auch wenn seine Torgefahr in Italien mit zwei Treffern leicht abnahm und der Klub die Champions League dramatisch verpasste, bleibt er das Herzstück seiner Mannschaften.

Im kroatischen Nationaltrikot rückt der 40-Jährige unter Nationaltrainer Zlatko Dalic jedoch weiterhin eine Position nach vorne. Dass er in der klassischen Zehner-Rolle nichts von seiner Brillanz verloren hat, unterstrich er im jüngsten Testspiel gegen Slowenien. Aus 20 Metern traf er mit einer Gesichtsmaske zur Führung. Modric bleibt Kapitän und Taktgeber einer erfahrenen Truppe um Ivan Perisic und Mateo Kovacic. Am 24. Juni wird der Mann mit dem wohl berühmtesten Außenrist der Fußballhistorie im Gruppenspiel gegen Panama voraussichtlich sein 200. Länderspiel absolvieren – ein Meilenstein, der diese WM-Abschiedstournee passend einleitet.

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