Alphonso Davies kehrt gegen Katar zurück – Kanada jagt ersten WM-Sieg
Alphonso Davies steht Kanada im WM-Spiel gegen Katar nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung und stärkt die Hoffnung auf das...
Aufatmen bei den deutschen Unparteiischen: Felix Zwayer darf bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 auf weitere Einsätze hoffen. Nach einer kurzen Verletzungsunterbrechung im Vorrundenspiel zwischen den USA und Australien gab die sportliche Leitung nun medizinisches grünes Licht für den 45-jährigen Berliner.
Der deutsche Schiedsrichter hatte bei seinem WM-Debüt am vergangenen Freitag für besorgte Blicke gesorgt. In der Nachspielzeit der Partie des Co-Gastgebers USA gegen Australien (2:0) sank der Referee auf den Rasen und musste behandelt werden. Dennoch biss der Spielleiter auf die Zähne und brachte die Begegnung regulär zu Ende.
Nun herrscht Gewissheit: Die medizinischen Untersuchungen brachten ein durchweg positives Ergebnis. Schiedsrichterchef Knut Kircher bestätigte, dass es sich lediglich um eine Muskelkontraktion aufgrund einer unnatürlichen Bewegung handelte. Der erfahrene Berliner sei wohlauf und offiziell wieder diensttauglich. Einem weiteren Einsatz auf der weltgrößten Fußballbühne steht somit nichts im Wege.
Abseits des sportlichen Geschehens sorgt derweil die Positionierung der Pressevertreter für Unmut bei den Top-Trainern. Bundestrainer Julian Nagelsmann schloss sich der jüngsten Kritik seines englischen Kollegen Thomas Tuchel an. Nach dem hart umkämpften 2:1-Sieg der DFB-Auswahl gegen die Elfenbeinküste bemängelte Nagelsmann die extreme Nähe der Bildberichterstatter während der Nationalhymnen.
Der DFB-Coach erklärte spitz, dass ihm die Kameras gefühlt die Nasenhaare fotografieren würden. Zuvor hatte Tuchel nach dem 4:2-Auftaktsieg der Three Lions gegen Kroatien beklagt, dass eine regelrechte Wand aus rund 50 Fotografen ihm die emotionale Sicht auf seine eigenen Spieler versperre. Obwohl die FIFA nach Tuchels Beschwerde eine Anpassung der Positionen nahe der Mittellinie in Aussicht gestellt hatte, blieb diese Änderung beim Spiel am Samstag in Toronto zum Ärger der Trainer aus.
Weitaus ausgelassener präsentiert sich die Stimmung im asiatischen Raum. Die Anhänger der japanischen Nationalmannschaft haben den überzeugenden 4:0-Erfolg ihres Teams über Tunesien auf spektakuläre Art gefeiert. Kurzerhand verwandelten tausende jubelnde Fans die weltberühmte Shibuya-Kreuzung in Tokio in eine gigantische Partyzone und legten das Zentrum komplett lahm. Die Euphorie zeigt eindrucksvoll: Der Kampf um den Einzug in die K.o.-Runde nimmt nach der Hälfte der Vorrunde massiv an Fahrt auf.
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