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Der Titelverteidiger SC Magdeburg trifft beim Final Four der Handball-Champions-League im Halbfinale auf die Füchse Berlin. Das ergab die Auslosung am Dienstag in Wien. Damit erwartet die Fans am 13. und 14. Juni in Köln ein brisantes deutsches Duell um den Einzug ins Endspiel der Königsklasse.

Neuauflage des Endspiels: Magdeburg jagt den nächsten Titel

Für den amtierenden Champion aus Sachsen-Anhalt kommt es damit zu einem frühen Wiedersehen mit dem Hauptstadtklub. Bereits im Vorjahr standen sich die beiden Bundesliga-Rivalen im großen Finale gegenüber, welches die Magdeburger mit 32:26 für sich entschieden. Die Motivation im Lager des SCM ist ungebrochen hoch. Torhüter Sergey Hernandez gab die Marschroute zuletzt deutlich vor und forderte seine Mitspieler auf, den Titel erneut zu gewinnen.

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Ein besonderer Fokus liegt bei diesem Unterfangen auf Erfolgstrainer Bennet Wiegert. Unter seiner Regie feierte der Verein zuletzt herausragende Triumphe in der europäischen Eliteklasse. Die Historie des Coaches mit dem Wettbewerb ist tief verwurzelt, schließlich hatte er bereits beim allerersten Königsklassen-Erfolg des Traditionsvereins im Jahr 2002 als Spieler seinen maßgeblichen Anteil.

Juri Knorr fordert mit Aalborg den FC Barcelona

Auch das zweite Semifinale verspricht Handball auf absolutem Weltklasse-Niveau. Der dänische Spitzenklub Aalborg HB bekommt es mit dem spanischen Schwergewicht FC Barcelona zu tun. Aus deutscher Sicht ist diese Begegnung besonders interessant, da Nationalspieler Juri Knorr im Trikot der Skandinavier aufläuft und den Einzug in das große Finale perfekt machen möchte. Das Finalturnier in der Rheinmetropole liefert somit beste Voraussetzungen für packenden Sport und hochklassige Partien.

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