Alexander Zverev sorgt nach French-Open-Sieg mit Scherz für Wirbel
Alexander Zverev hat nach seinem Halbfinal-Sieg bei den French Open mit einem flapsigen Scherz für Aufregung gesorgt.
Alexander Zverev bestreitet als klarer Favorit das Halbfinale der French Open gegen Jakub Mensik. Der deutsche Tennis-Star greift in Paris nach seinem ersten Grand-Slam-Titel und beeindruckt dabei mit einer außergewöhnlichen mentalen Stärke.
Viele Beobachter diskutierten im Vorfeld über den enormen Druck, der in der späten Turnierphase auf dem topgesetzten Hamburger lastet. Doch anstatt unter der massiven Erwartungshaltung zu zerbrechen, beweist der Olympiasieger eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Laut RTL-Reporter Marc Gabel blendet der 27-Jährige jegliche äußeren Störgeräusche komplett aus. Er agiert vollkommen fokussiert, denkt streng von Match zu Match und bewegt sich ungestört in seiner eigenen Welt. Genau diese neue innere Stärke fehlte dem besten deutschen Sandplatzspieler bei vergangenen Grand-Slam-Halbfinals und Endspielen noch zu oft.
Im anstehenden Halbfinale wartet mit Jakub Mensik ein brandgefährlicher Gegner auf den Sandplatz-Spezialisten. Der tschechische Herausforderer besticht im laufenden Turnier durch einen knallharten Aufschlag und pfeilschnelle, aggressive Grundschläge. Dennoch liegt der spielerische Vorteil auf der Seite des Deutschen. Zverev bringt exakt diese sportlichen Waffen in noch höherer Qualität und Konstanz auf den Platz. Seine Service-Games sind schwerer zu knacken, das Grundlinienspiel ist druckvoller.
Die Vorzeichen für den großen Triumph an der Porte d'Auteuil stehen ideal. Erfüllt der Favorit seine Pflichtaufgabe und zieht in das Endspiel ein, ist die Chance laut Experten so groß wie noch nie, am Sonntag endlich den lang ersehnten ersten Grand-Slam-Pokal seiner Karriere in die Höhe zu recken.
Alexander Zverev hat nach seinem Halbfinal-Sieg bei den French Open mit einem flapsigen Scherz für Aufregung gesorgt.
Alexander Zverev spielt im Halbfinale der French Open gegen Jakub Mensik um sein lang ersehntes Grand-Slam-Finale.
Wimbledon erhöht das Preisgeld um 20 Prozent auf 74,3 Millionen Euro und reagiert damit auf vorherige Spielerproteste.