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Nach seinem beeindruckenden Lauf bei den French Open in Paris richtet Alexander Zverev den Blick auf die Rasensaison. Vor seinem Auftakt beim ATP-Turnier in Halle dämpft der deutsche Tennisstar jedoch die Erwartungen, da ihm die schnelle Umstellung vom Sandplatz noch schwerfällt.

Schwierige Umstellung: Von Paris auf den Rasen in Halle

Beim renommierten ATP-Turnier in Halle schlägt Alexander Zverev erstmals seit seinen jüngsten Erfolgen in Roland Garros wieder auf. Der Weltranglistendritte hat ein klares Ziel vor Augen: Er möchte den nächsten Schritt machen und vor heimischem Publikum erstmals den Titel auf Rasen gewinnen. Doch die Euphorie wird aktuell noch von den Tücken des Belagwechsels gebremst.

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Der Hamburger machte vor dem Start des Wettbewerbs keinen Hehl aus der Herausforderung. Die Umstellung von der langen und kräftezehrenden Sandplatzsaison auf das schnelle Rasenspiel sei alles andere als einfach. Auf die Frage nach seinem aktuellen Leistungsstand gab sich der Olympiasieger offen und ehrlich. Er wisse noch nicht genau, wo er stehe, da er bislang lediglich zwei Trainingstage auf dem ungewohnten Untergrund absolvieren konnte. Zverev hofft nun auf Sonnenschein und intensive Trainingseinheiten, um die fehlende Praxis schnellstmöglich auszugleichen.

Tougher Turnierbaum und der Traum von Wimbledon

Obwohl er als Nummer eins der Setzliste in das Turnier geht, meint es die Auslosung nicht unbedingt gut mit dem deutschen Topspieler. Bereits in der zweiten Runde könnte ein hartes Duell gegen den brasilianischen Shootingstar Joao Fonseca warten. Um auf Rasen zu bestehen, muss Zverev sein Selbstvertrauen rasch wiederfinden.

Historisch gesehen ist die Bilanz des Deutschen in Westfalen durchwachsen. In den Jahren 2016 und 2017 erreichte er jeweils das Endspiel des traditionsreichen Turniers, musste sich dort aber Florian Mayer und ein Jahr später dem Rasen-König Roger Federer geschlagen geben. Seitdem wartet er auf eine weitere Finalteilnahme. Auch beim anstehenden Highlight in Wimbledon fehlt ihm noch der große Durchbruch. Bislang reichte es beim ältesten Tennisturnier der Welt maximal für das Achtelfinale. Nach den starken Auftritten in Paris soll in dieser Saison nun auch auf dem heiligen Rasen der Knoten endgültig platzen.

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