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Frances Tiafoe hat sich am Sonntag seinen ersten Titel der 500er-Kategorie gesichert. Der US-Amerikaner besiegte im Finale der Terra Wortmann Open in Halle seinen Landsmann Taylor Fritz glatt in zwei Sätzen mit 6:4 und 6:4.

Größter Karriereerfolg auf dem Rasen von Halle

Für den 28-Jährigen markiert der Triumph im ostwestfälischen Halle den bislang wichtigsten Titel seiner Laufbahn. Zuvor hatte der zweimalige US-Open-Halbfinalist seine Turniersiege ausschließlich auf der 250er-Ebene gefeiert, darunter in Delray Beach, Houston und Stuttgart. Drei Endspiele der 500er-Serie sowie das Masters-Finale von Cincinnati im Jahr 2024 hatte er noch verloren. Nun platzte auf dem deutschen Rasen der Knoten.

Der Weg zum Titel war für den frischgebackenen Champion überaus anspruchsvoll. Im Halbfinale schaltete er den Lokalmatadoren Daniel Altmaier aus. Zuvor verbuchte der Athlet bereits wichtige Siege gegen starke Konkurrenz, darunter Erfolge über Top-Spieler wie Félix Auger-Aliassime und Flavio Cobolli.

Fritz verpasst Titel trotz Sieg über Zverev

Auf der anderen Seite des Netzes erlebte Taylor Fritz eine bittere Enttäuschung. Der Weltranglistenneunte war mit viel Rückenwind in das rein amerikanische Endspiel gegangen, nachdem er zuvor den körperlich angeschlagenen Alexander Zverev in drei Sätzen niedergerungen hatte. Wie schon in der Vorwoche in Stuttgart verpasste Fritz jedoch den finalen Schritt und damit seinen insgesamt sechsten Turniersieg auf Gras.

Trotz der Finalniederlage gibt es für beide Profis positive Nachrichten aus der Weltrangliste. Taylor Fritz klettert im Ranking von Platz neun auf sieben. Frances Tiafoe belohnt sich für seine starke Turnierwoche mit der Rückkehr in die Top 20 und wird fortan an Position 19 geführt.

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