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Maja Chwalinska hat mit ihrem unglaublichen Lauf bis ins Finale der French Open 2026 für eine echte Überraschung gesorgt. Die 24-jährige Polin katapultiert sich im neuen WTA-Ranking vom 114. auf den 21. Platz und belohnt sich zudem mit einem satten Millionen-Preisgeld.

Von der Qualifikation ins Grand-Slam-Finale

Als Nummer 114 der Welt reiste die Linkshänderin nach Paris, um sich zunächst durch die kräftezehrende Qualifikation zu kämpfen. Was danach auf dem roten Sand von Roland Garros folgte, glich einem Tennis-Märchen. Auf ihrem Weg ins Endspiel schaltete die Qualifikantin etablierte Top-Spielerinnen wie Zheng Qinwen, Elise Mertens und Maria Sakkari aus. Durch diesen Siegeszug klettert die Finalistin um sagenhafte 93 Plätze nach oben – die höchste Platzierung ihrer bisherigen Karriere.

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Endstation Mirra Andreeva: Fairplay nach dem Finale

Erst im Endspiel am Samstag fand der Pariser Erfolgslauf ein Ende. Gegen die Russin Mirra Andreeva musste sie sich glatt mit 3:6 und 2:6 geschlagen geben. Trotz der Niederlage zeigte sich Chwalinska direkt nach dem Match als faire Verliererin und bewies Humor. Sie lobte ihre Kontrahentin in höchsten Tönen und nahm die Niederlage überaus sportlich hin. Auf der anschließenden Pressekonferenz blickte die 24-Jährige auf drei unvergessliche Wochen zurück und räumte ein, dass die neue French-Open-Siegerin den Titel an diesem Tag schlichtweg verdient habe.

Preisgeld-Segen und Bewegung in der Weltrangliste

Der Finaleinzug beim prestigeträchtigen Sandplatz-Klassiker zahlt sich für Chwalinska nicht nur sportlich, sondern auch finanziell aus: Sie verlässt Frankreich mit einem Preisgeld von 1,4 Millionen Euro. Auch an der Spitze der Weltrangliste gibt es durch das Turnier spürbare Bewegungen. Während Aryna Sabalenka weiterhin den Thron behauptet, rückt Paris-Siegerin Andreeva auf den sechsten Rang vor. Aus deutscher Sicht darf sich Laura Siegemund über eine leichte Verbesserung freuen – sie klettert um drei Ränge auf Position 44 und bleibt damit die nationale Nummer eins.

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