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Jannik Sinner blickt nach seinem überraschenden Ausscheiden bei den French Open mit neuem Fokus auf Wimbledon. Der Weltranglistenerste nutzte die unerwartete Turnierpause der vergangenen Wochen gezielt, um körperlich und mental neue Energie für den Rasenklassiker in London zu tanken.

Zusätzliche Vorbereitungszeit durch frühes Paris-Aus

Das unerwartet frühe Scheitern in Roland Garros gegen Juan Manuel Cerúndolo brachte den eigentlichen Saisonplan des Italieners zunächst durcheinander. Sinner wandelte die Enttäuschung jedoch in einen Vorteil um und verschaffte sich essenzielle Trainingszeit. Seit dem Ausscheiden in Paris mied der Grand-Slam-Sieger weitgehend das Rampenlicht und richtete seine volle Konzentration auf die Rasensaison.

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Gegenüber der US-Zeitschrift Vogue verriet der 24-Jährige jüngst, wie er die ungeplante Lücke im Kalender füllte. Zunächst nahm er sich eine Woche komplett frei, um bei Freunden und der Familie abzuschalten. Dieser mentale Reset sei für ihn von enormer Bedeutung gewesen, bevor er umgehend wieder in das intensive Training einstieg. Der Südtiroler hat dabei nicht nur Wimbledon, sondern auch die darauffolgende US-Hartplatzsaison fest im Blick. Durch das frühe Aus in Frankreich habe er nun jene wertvolle Vorbereitungszeit gewonnen, die auf der Tour normalerweise fehlt.

Intensiver Trainingsblock statt Matchpraxis

Anstelle von Vorbereitungsturnieren und Matchpraxis setzte das Team des Weltranglistenersten auf einen langen und kräftezehrenden Trainingsblock. Der viermalige Grand-Slam-Sieger absolvierte täglich ausgedehnte Sessions auf dem Platz und im Kraftraum. Nach einem intensiven ersten Halbjahr mit unzähligen Matches war diese Phase der physischen Regeneration und des anschließenden Aufbaus dringend nötig.

Der Körper habe diese harte Arbeit gebraucht, um wieder stärker zu werden, resümierte Sinner. Heute zeigt er sich mit seiner physischen Verfassung hochzufrieden. Einen ebenso großen Wert legte der Italiener in den vergangenen Wochen auf die mentale Stärke. Vollständig erholt und mit einem klaren Kopf reist er nun nach London, um beim prestigeträchtigsten Tennisturnier der Welt sein bestmögliches Niveau abzurufen.

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