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Die Sehnsucht hat ein Ende: Im dritten Anlauf hat Alexander Zverev sein erstes Grand-Slam-Turnier gewonnen. Der deutsche Ausnahmespieler besiegte im Finale der French Open den Italiener Flavio Cobolli und krönte sich in Paris zum Champion. Wer nun denkt, der 29-Jährige würde sich nach diesem Meilenstein ausruhen, irrt gewaltig.

Die Motivation brennt ungebrochen weiter

Der Triumph in Roland Garros war für den gebürtigen Hamburger der verdiente Lohn für harte Arbeit, doch ein Ende seiner Laufbahn ist noch lange nicht in Sicht. Auf die Frage, ob nach der großen Erlösung nun ein Spannungsabfall drohe, fand der Weltranglistendritte im Interview deutliche Worte. Er habe schlichtweg Spaß an der täglichen Arbeit und dem Training. Selbst ohne den professionellen Tennissport würde er weiterhin das Fitnessstudio besuchen. Das große Ziel, einen Major-Titel zu holen, war zwar ein gewaltiger Antrieb, aber nicht der einzige Grund für seinen enormen Aufwand. Der frischgebackene Grand-Slam-Sieger macht eine klare Ansage: Er plant, noch gut zehn Jahre auf der Tour aufzuschlagen.

Nächstes großes Ziel: Die Nummer 1 der Welt

Auch wenn die Leidenschaft für das tägliche Training vorhanden ist, braucht ein Spitzensportler konkrete Ziele. Für den Ex-Finalisten der US Open ist nach dem Titel in Paris klar, was als Nächstes auf der Agenda steht: Er möchte die Spitze der Weltrangliste erklimmen. Auch wenn es nur für eine Woche sei, würde er diesen Status extrem gerne erreichen. Die Hürde ist allerdings immens hoch, denn auf den aktuellen Branchenprimus Jannik Sinner fehlen der deutschen Nummer eins derzeit rund 6000 Punkte.

Vertrauen in den Vater: Keine Trainerdiskussion

Auf dem Weg an die absolute Spitze vertraut der Tennis-Star weiterhin auf eine bewährte Kraft an seiner Seite: seinen Vater. Trotz des frühen, von einer Verletzung geprägten Aus beim Rasen-Klassiker in Wimbledon 2025 steht ein Trainerwechsel nicht zur Debatte. Er betonte, dass selbst Tennis-Legende Boris Becker bei einem verletzten Spieler keine Wunder hätte bewirken können.

Alexander Zverev Senior, der seinen Sohn bereits seit 25 Jahren betreut, wird den Posten erst räumen, wenn er es selbst entscheidet. Der 66-Jährige habe sich seinen Ruhestand, mehr Zeit für seine drei Enkelkinder und gemütliche Ausflüge zum Angeln redlich verdient. Bis er diesen Schritt jedoch von sich aus wählt, bleibt das familiäre Erfolgsduo auf der ATP-Tour vereint.

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