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Die Tschechin Karolina Muchova hat am Samstag das Finale der Bad Homburg Open 2026 für sich entschieden. Die 29-Jährige profitierte im Endspiel des Rasenturniers von einer verletzungsbedingten Aufgabe ihrer japanischen Kontrahentin Naomi Osaka.

Verletzungspech beendet einseitiges Endspiel

Das aufgrund extremer Hitze auf 11 Uhr vorverlegte Finale nahm für die Tennisfans in der hessischen Kurstadt ein schnelles und unglückliches Ende. Von Beginn an dominierte die an Position vier gesetzte Tschechin das Geschehen auf dem Rasen nach Belieben. Bereits beim Stand von 0:3 im ersten Durchgang musste Osaka eine medizinische Auszeit nehmen, um sich am rechten Fuß behandeln zu lassen. Die 28-jährige Asiatin kämpfte sich zwar zunächst zurück auf den Court, gab das Match jedoch nach nur 46 Minuten beim Stand von 6:1 und 1:0 für ihre Gegnerin auf. Der drohende Ausfall für den am Montag beginnenden Rasenklassiker in Wimbledon war offensichtlich ein zu großes Risiko.

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Dritter WTA-Titel bringt Rückenwind für Wimbledon

Für die French-Open-Finalistin von 2023 markiert dieser Triumph den dritten Titel ihrer Karriere auf der WTA-Tour. Auf ihrem dominanten Weg zum Turniersieg gab die spielstarke Tschechin im gesamten Turnierverlauf lediglich einen einzigen Satz ab. Neben 500 wertvollen Weltranglistenpunkten darf sie sich über ein Preisgeld von mehr als 161.000 Euro freuen und reist nun mit reichlich Selbstvertrauen nach London.

Turnier-Sportdirektorin Angelique Kerber, die erst in der Vorwoche an gleicher Stelle in einem Showmatch gegen Ana Ivanovic ihren eigenen Abschied vom Tennissport gefeiert hatte, bedauerte das vorzeitige Ende für die Zuschauer. Sie betonte jedoch die harten Realitäten des Profisports und machte deutlich, dass man eine solche Entscheidung zum Schutz der Gesundheit im Sport stets akzeptieren müsse.

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