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Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin Serena Williams kehrt auf die große Tennisbühne zurück und tritt beim WTA-500-Turnier in Berlin im Doppel an. Nach einer vierjährigen Karrierepause schlägt die mittlerweile 44-Jährige am Dienstag gemeinsam mit der Tschechin Karolina Muchova auf dem traditionsreichen Rasen der Anlage an der Hundekehle auf.

Überraschendes Comeback: Wenn die Tennis-Rente zu langweilig wird

Eigentlich hatte die US-Amerikanerin ihre unvergleichliche Laufbahn nach ihrer zweiten Schwangerschaft für beendet erklärt. Doch die viele Freizeit abseits des Courts weckte in der Ex-Weltranglistenersten offenbar neue Begeisterung. Williams erklärte im Vorfeld des Turniers mit einem Augenzwinkern, sie sei es schlichtweg leid gewesen, zu Hause herumzusitzen. Da ihre Kinder aktuell Sommerferien haben, nutzt die Rekordspielerin die Gelegenheit für eine spontane Rückkehr in den Profisport.

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Bereits in der vergangenen Woche deutete die US-Ikone ihre gute Form an. Beim Rasenturnier im Londoner Queen's Club feierte sie an der Seite der erst 19-jährigen Kanadierin Victoria Mboko einen Erstrundensieg, bevor ihre junge Partnerin verletzungsbedingt aufgeben musste. Nun greift sie im Berliner Steffi-Graf-Stadion an der Seite von Karolina Muchova an. Für Williams ist es der erste Auftritt in der deutschen Hauptstadt seit satten 18 Jahren.

Weltspitze zu Gast: Das perfekte Warm-up für Wimbledon

Die Tennisfans in Berlin dürfen sich jedoch nicht nur auf die Rückkehr der einstigen Dominatorin freuen. Turnierdirektor Markus Zoecke präsentiert in diesem Jahr ein beeindruckendes Teilnehmerfeld: Neun der zehn aktuell besten Spielerinnen der Welt nutzen das Event als Generalprobe für den anstehenden Rasen-Klassiker in Wimbledon. Hochkaräterinnen wie Aryna Sabalenka, Elena Rybakina sowie die US-Stars Coco Gauff und Madison Keys kämpfen um den begehrten Titel. Einzig die amtierende Weltranglistenerste Iga Swiatek verzichtet auf eine Teilnahme.

Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen im Hauptfeld vor allem auf Eva Lys. Die talentierte Hamburgerin erhielt von den Veranstaltern eine Wildcard und darf sich direkt mit der Weltelite messen. Die restlichen deutschen Starterinnen, darunter Tamara Korpatsch und Ella Seidel, mussten den harten Weg über die Qualifikation antreten, wo für die meisten Akteurinnen leider bereits in der ersten Runde Schluss war.

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