Serena Williams scheitert in Wimbledon – Michael Stich übt harte Kritik
Das Wimbledon-Comeback von Serena Williams scheitert früh und sorgt für scharfe Kritik von Tennis-Legende Michael Stich.
Das Warten hat ein Ende: Serena Williams kehrt offiziell auf die internationale Tennis-Bühne zurück. Die 44-jährige US-Amerikanerin erhält eine Wildcard für das anstehende Rasenturnier im Londoner Queen's Club und feiert damit in der kommenden Woche ihr mit Spannung erwartetes Comeback. Die WTA und die Turnierveranstalter bestätigten diese Sensationsmeldung am Montag.
Nachdem die Ausnahmeathletin ihre unvergleichliche Karriere eigentlich bei den US Open 2022 für beendet erklärt hatte, zieht es sie nun zurück ins Rampenlicht. Der Belag für die Rückkehr ist dabei mit Bedacht gewählt. Der Queen's Club scheine ihr der perfekte Ort zu sein, um dieses neue Kapitel zu starten, äußerte sich Williams voller Vorfreude. Auf Rasen habe sie einige der bedeutendsten Momente ihrer Laufbahn erlebt und blicke nun euphorisch darauf, wieder auf einer der legendärsten Bühnen des Sports aufzuschlagen.
Die 23-malige Grand-Slam-Siegerin wird bei ihrem Comeback voraussichtlich nicht als Einzelkämpferin auf dem Platz stehen. Übereinstimmenden Berichten zufolge plant die langjährige Weltranglistenerste einen Start im Doppelwettbewerb an der Seite von Victoria Mboko. Die erst 19-jährige Kanadierin hielt sich während der French Open in Paris zu den Spekulationen noch bedeckt, ließ ein Dementi jedoch bewusst aus. Zudem verdichten sich die Hinweise, dass die US-Amerikanerin auch beim WTA-Turnier in Berlin ab dem 15. Juni im Doppel antreten könnte.
Dass sich im Hintergrund etwas Großes anbahnte, spürten aufmerksame Beobachter bereits seit Längerem. Schon im vergangenen Jahr war die Tennis-Ikone wieder in den Anti-Doping-Testpool eingetreten. Am Montag heizte sie die Stimmung mit einem Video auf dem Tennisplatz dann endgültig an. Gute Nachrichten würden sich schnell verbreiten, schrieb sie augenzwinkernd auf ihren sozialen Kanälen an ihre Fans gerichtet.
Inspiration für den mutigen Schritt zurück in den Profisport dürfte sie auch in der eigenen Familie gefunden haben. Ihre 45-jährige Schwester Venus Williams, selbst siebenmalige Major-Siegerin, feierte bereits im vergangenen Sommer ihr viel beachtetes Comeback auf der Tour und wird in den kommenden Wochen unter anderem beim Rasenturnier in Bad Homburg aufschlagen.
Das Wimbledon-Comeback von Serena Williams scheitert früh und sorgt für scharfe Kritik von Tennis-Legende Michael Stich.
Die Rückkehr von Serena Williams auf die Einzel-Bühne in Wimbledon endet nach einer Niederlage in der ersten Runde.
Die WTA führt ab sofort einen verpflichtenden, einmaligen Gentest für alle Spielerinnen auf der Damentour ein.