Miami Dolphins entlassen Tyreek Hill – Superstar muss wegen Cap gehen
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Die Kansas City Chiefs haben sich finanziellen Spielraum verschafft und den Vertrag ihres Franchise-Quarterbacks erneut angepasst. Wie das Franchise bestätigt, wird das Arbeitspapier von Patrick Mahomes massiv umstrukturiert, um die angespannte Situation im Salary Cap für die Saison 2026 zu entschärfen. Der Schritt war notwendig, da das Team aus Missouri weit über der erlaubten Gehaltsobergrenze in die Offseason gestartet ist.
Nach Informationen von Over the Cap wandelt das Management insgesamt 54,45 Millionen Dollar, die ursprünglich als reguläres Gehalt für 2026 eingeplant waren, in einen sofortigen Signing Bonus um. Diese Summe setzt sich aus 44,05 Millionen Dollar Base Salary sowie einem Roster-Bonus von 10,4 Millionen Dollar zusammen.
Der buchhalterische Effekt ist immens: Der sogenannte Cap Hit des Spielmachers sinkt für die kommende Saison von erdrückenden 78,2 Millionen Dollar auf verträglichere 34,65 Millionen Dollar. Unter dem Strich generieren die Chiefs durch diesen Schachzug rund 43,56 Millionen Dollar an neuem Cap Space, der dringend für weitere Kader-Planungen benötigt wird.
Für Experten der NFL-Finanzen ist dieses Vorgehen keine Überraschung, sondern ein bekanntes Muster. Bereits das vierte Jahr in Folge passen die Verantwortlichen den im Juli 2020 unterzeichneten Zehnjahresvertrag über 450 Millionen Dollar an. Das Arbeitspapier wurde damals bewusst flexibel gestaltet, um genau solche Verschiebungen zu ermöglichen.
Doch die Entlastung im Hier und Jetzt hat ihren Preis. Da der umgewandelte Bonus über die restliche Vertragslaufzeit abgeschrieben wird, steigen die Belastungen in den kommenden Jahren drastisch an. Allein für die Saison 2027 wird Mahomes die Gehaltsobergrenze nun mit gigantischen 85,25 Millionen Dollar belasten. Ein umfassender Neuaufbau des Vertrags scheint mittelfristig unvermeidbar, um den Superstar im Gehaltsgefüge der Liga an der Spitze zu halten, ohne die Wettbewerbsfähigkeit des Teams komplett zu opfern.
Trotz der gewonnenen Millionen steht Kansas City weiterhin unter Druck. Vor der Maßnahme lag das Team mehr als 57 Millionen Dollar über dem Salary Cap; bis zum Start des neuen Liga-Jahres am 11. März sind also weitere finanzielle Einschnitte nötig.
Erschwerend kommt die sportliche Ausgangslage hinzu: Nach einer enttäuschenden Saison 2025, in der die Chiefs nach drei Super-Bowl-Teilnahmen in Folge erstmals seit Jahren die Playoffs verpassten, herrscht Unruhe. Patrick Mahomes selbst kann aktuell nicht ins Geschehen eingreifen. Der Ausnahme-Quarterback befindet sich nach einer Kreuzbandoperation, die seine Saison vorzeitig beendete, noch in der Rehabilitationsphase. Die finanzielle Restrukturierung ist somit nur der erste Schritt eines komplexen Puzzles, das die Chiefs in dieser Offseason lösen müssen.
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