New England Patriots verpflichten A.J. Brown per Trade von den Eagles
Wide Receiver A.J. Brown verlässt die Philadelphia Eagles und schließt sich per Trade den New England Patriots an.
Der lang erwartete Wechsel ist offiziell: Wide Receiver A.J. Brown verlässt die Philadelphia Eagles und schließt sich mit sofortiger Wirkung den New England Patriots an. Am Montag bestätigten beide NFL-Franchises den Trade, der in den vergangenen Wochen für reichlich Spekulationen und Unruhe gesorgt hatte.
Dass der Wechsel des 28-Jährigen erst jetzt über die Bühne ging, hatte rein vertragliche und taktische Gründe. Die Verantwortlichen der Patriots hätten den explosiven Passempfänger zweifellos gerne schon früher in ihr System integriert. Hätten die Philadelphia Eagles den Deal jedoch vor dem 1. Juni vollzogen, wäre eine gewaltige Summe von rund 43,45 Millionen US-Dollar als sogenanntes Dead Money in die Bücher der aktuellen Saison eingegangen. Durch das Warten bis in den Juni verteilt sich diese Cap-Hit-Last deutlich verträglicher für das Front Office. Für die Mannschaft bedeutete dieses finanzielle Schachspiel allerdings ein langes Rätselraten.
Diese wochenlange Hängepartie hinterließ spürbare Spuren im Locker Room von Philadelphia. Die ständige Ungewissheit über die Zukunft des Offensiv-Stars war für das Team eine unnötige Ablenkung. Left Tackle Jordan Mailata fand nach der offiziellen Verkündung deutliche Worte der Erleichterung: „Das klingt furchtbar, aber Gott sei Dank ist es vorbei. Es war eine quälende Ungewissheit: Bleibt er oder geht er?“ Der Beschützer der Quarterback-Blindside betonte, dass die Mannschaft nun endlich weitermachen und den Fokus voll und ganz auf die Vorbereitung legen könne.
Trotz der kollektiven Erleichterung über das Ende des Transfer-Theaters überwiegt bei vielen jungen Spielern der sportliche und menschliche Verlust. Der abgewanderte Receiver genoss innerhalb der Franchise ein enormes Ansehen. Cornerback Cooper DeJean bedauerte den Abgang, zeigte aber auch Verständnis für die harten Gesetze der Liga: „Es schmerzt natürlich, wenn man einen großartigen Spieler wie ihn verliert. Er ist ein guter Freund von mir, aber diese Sache hat auch eine geschäftliche Seite.“
Noch emotionaler äußerte sich sein Cornerback-Kollege Quinyon Mitchell. Der 24-Jährige sah in dem Routinier einen echten Mentor. „Er ist wie mein großer Bruder. Ich wünsche ihm nur das Beste“, betonte Mitchell. Der erfahrene Wide Receiver habe ihm massiv dabei geholfen, sich spielerisch weiterzuentwickeln und essenzielles Selbstvertrauen aufzubauen. Nun wird A.J. Brown diese Führungsqualitäten im Trikot der New England Patriots unter Beweis stellen müssen.
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