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Superstar Kawhi Leonard könnte die Los Angeles Clippers in naher Zukunft verlassen. Wie NBA-Insider Shams Charania am Montag für ESPN berichtete, führen die Kalifornier derzeit ernsthafte Gespräche mit den Toronto Raptors über einen Trade des 35-Jährigen.

Rückkehr nach Kanada als einzige Wechsel-Option

Obwohl der zweimalige Finals-MVP am liebsten in Inglewood bleiben würde, scheinen die Verhandlungen hinter den Kulissen bereits seit mehreren Wochen zu laufen. Das Lager des Forwards hat laut übereinstimmenden Berichten eine unmissverständliche Botschaft an andere interessierte Teams gesendet: Sollte es tatsächlich zu einem Abschied aus Los Angeles kommen, steht für den Routinier ausschließlich ein Engagement bei den Raptors zur Debatte.

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Für den Defensivspezialisten, dessen aktueller Vertrag noch bis zum Sommer 2027 dotiert ist, wäre ein Wechsel nach Kanada eine Rückkehr an eine überaus erfolgreiche alte Wirkungsstätte. In der Saison 2018/2019 lief er bereits für die Franchise aus Ontario auf und führte das Team auf Anhieb zur historischen ersten NBA-Meisterschaft.

Dallas Mavericks gehen beim Trade-Poker wohl leer aus

Die klare Präferenz für Toronto dürfte weitreichende Folgen für den Transfermarkt haben. Noch am Sonntag hatte The Athletic berichtet, dass es einen konkreten Austausch zwischen den Clippers und den Dallas Mavericks bezüglich eines Deals gegeben habe. Im Raum stand ein lukratives Paket: P.J. Washington, Klay Thompson sowie zukünftige Draftpicks sollten als Gegenwert nach Los Angeles wandern. Durch die jüngste Positionierung des Spielerlagers scheinen die Texaner nun jedoch aus dem Rennen zu sein.

Die bewegte Historie eines Champions

Ein Transfer würde ein weiteres großes Kapitel in einer bemerkenswerten Karriere aufschlagen. Ursprünglich im Draft 2011 an 15. Stelle von den Indiana Pacers ausgewählt, wurde der pfeilschnelle Stürmer damals direkt an die San Antonio Spurs weitergereicht. Dort gewann er 2014 seinen ersten Titel und blieb dem Team bis 2018 treu. Nach seinem einjährigen, titelgekrönten Intermezzo in Toronto spielt er seit 2019 in Los Angeles. Nun könnte sich der Kreis im hohen Norden schon bald wieder schließen.

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