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Die Ära von Ja Morant bei den Memphis Grizzlies neigt sich offenbar dem Ende zu. Einem NBA-Insider zufolge plant das Franchise den baldigen Trade des Star-Guards. Nach einer von Verletzungen und internen Reibereien geprägten Saison strebt das Team einen kompletten Neuaufbau an.

Neuaufbau in Memphis: Grizzlies suchen Trade-Partner

Laut ESPN-Journalist Brian Windhorst haben sich die Prioritäten in Tennessee klar verschoben. Die Grizzlies wollen ihr Team von Grund auf neu aufstellen, was durch die Verpflichtung von Carlos Boozer an dritter Stelle des Drafts deutlich unterstrichen wird. Für den explosiven Spielmacher scheint in diesem Konzept kein Platz mehr zu sein. Bereits im vergangenen Saisonverlauf waren atmosphärische Störungen offensichtlich geworden, als der Guard mehrfach mit Head Coach Tuomas Iisalo aneinandergeriet.

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Schwierige Suche: Wer nimmt den 85-Millionen-Vertrag?

Obwohl die Entscheidung teamintern scheinbar gefallen ist, erweist sich die Umsetzung als gewaltiger Kraftakt. Der 26-Jährige besitzt noch einen laufenden Vertrag für zwei Spielzeiten, der ihm über 85 Millionen US-Dollar garantiert. Laut Windhorst gestaltet sich die Suche nach einem passenden Abnehmer äußerst zäh, da der Markt für Franchise-Point-Guards aktuell überschaubar ist. Erste Türen haben sich bereits geschlossen: Die Minnesota Timberwolves haben sich kürzlich die Dienste von LaMelo Ball gesichert, und auch ein Wechsel zu den New Orleans Pelicans gilt unter Branchenkennern mittlerweile als ausgeschlossen.

Verletzungssorgen und Formtief bremsen den Marktwert

Erschwerend kommt die sportliche und gesundheitliche Talfahrt des US-Amerikaners hinzu. In der abgelaufenen Spielzeit stand der einstige Hoffnungsträger aufgrund diverser Blessuren und einer schweren Ellenbogenverletzung ab Januar nur in 20 Partien auf dem Parkett. Ein Blick auf die vergangenen drei Jahre unterstreicht die mangelnde Verfügbarkeit: Lediglich 79 von 246 möglichen Spielen der Regular Season konnte Morant bestreiten. Zwar lieferte er in seinen wenigen jüngsten Einsätzen solide Werte von 19,5 Punkten, 8,1 Assists und 3,3 Rebounds, doch seine Wurfquoten fielen drastisch ab. Mit 41,0 Prozent aus dem Feld und schwachen 23,5 Prozent von der Dreierlinie verzeichnete er die schlechtesten Zahlen seiner Profilaufbahn. Ein lukrativer Trade bleibt für Memphis somit ein echtes Geduldsspiel.

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