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Leo Carlsson bleibt den Anaheim Ducks erhalten. Das kalifornische NHL-Team hat am Donnerstag entschieden, beim massiven Offer Sheet der Philadelphia Flyers mitzuziehen. Mit einem Fünfjahresvertrag über 90 Millionen US-Dollar steigt der 21-jährige Center mit sofortiger Wirkung zum bestbezahlten Spieler der nordamerikanischen Profiliga auf.

Philadelphia Flyers scheitern mit Millionen-Angriff

Die Philadelphia Flyers hatten versucht, den Restricted Free Agent mit einem enormen Angebot an die amerikanische Ostküste zu locken. Doch die Führungsetage aus Kalifornien wehrte den Abwerbeversuch erfolgreich ab. Da General Manager Pat Verbeek vorausschauend ausreichend Spielraum unter dem Salary Cap gelassen hatte, konnten die Eigentümer Henry und Susan Samueli problemlos grünes Licht geben, um die Offerte zu kontern.

Für den Spieler selbst endete damit eine turbulente Zeit. Der junge Schwede sprach rückblickend von der wahrscheinlich seltsamsten Woche seines Lebens. Er gab offen zu, dass ein derart lukratives Angebot wohl jeder Profi unterschreiben würde, betonte aber gleichzeitig seine tiefe Verbundenheit zu seinem aktuellen Arbeitgeber. Anaheim sei sein Zuhause geworden, und er habe inständig gehofft, dass das Management mit dem Angebot der Flyers gleichziehen würde.

Aufstieg zum bestbezahlten Spieler der NHL-Geschichte

Finanziell bricht das Ausnahmetalent nun alle bisherigen Rekorde. Mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 18 Millionen Dollar übertrifft er die bisherige Bestmarke von Kirill Kaprizov, der erst vor einer Saison bei den Minnesota Wild für 17 Millionen Dollar jährlich unterschrieben hatte. Besonders lukrativ wird für den Center bereits die kommende Spielzeit: Da ein Großteil des Gehalts in Form von Boni ausgeschüttet wird, fließen fast 20 Millionen Dollar auf sein Konto. Zum Vergleich: In seinem Einstiegsvertrag verdiente er noch vergleichsweise bescheidene 950.000 Dollar.

Franchise-Gesicht mit herausragender sportlicher Entwicklung

Dass die Eigentümer so tief in die Tasche greifen, ist sportlich absolut begründet. Der Nummer-2-Pick des Drafts 2023 hat sich rasant entwickelt. In der vergangenen regulären Saison verbuchte der pfeilschnelle Angreifer in 70 Partien herausragende 67 Punkte, darunter 29 Tore. Mit seinen Leistungen war er der entscheidende Faktor dafür, dass das Team zum ersten Mal seit 2018 wieder die Playoffs erreichte.

General Manager Pat Verbeek betonte, man habe den Jungstar vom ersten Treffen an als absoluten Franchise-Spieler gesehen. Sowohl auf dem Eis als auch abseits der Bande sei er eine echte Persönlichkeit. Das klare Bekenntnis der sportlichen Leitung unterstreicht die Erwartungshaltung: Der Rekordverdiener soll in den kommenden Jahren zu einem der dominantesten Center der Liga heranreifen und das kalifornische Team dauerhaft in der Spitze etablieren.

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